Beim Brand eines Wohnhauses mit einem angebauten Scheuenteil haben sich am späten Samstag, 23. Mai, in Rüti die beiden Bewohner Brandverletzungen zugezogen.
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Ein Feuerwehrauto im Einsatz. (Symbolbild) - zVg

Kurz nach 22.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung über einen Dachstockbrand eines Wohnhauses ein. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte brachten den Brand rasch unter Kontrolle; sie mussten jedoch immer wieder aufkommende Glutnester bekämpfen.

Aufgrund der Bauweise zerstörte das Feuer grosse Teile des Gebäudes. Die beiden Bewohner konnten die Liegenschaft rechtzeitig verlassen; sie erlitten jedoch leichte bis mittelschwere Brandverletzungen.

Der Mann wurde zur Kontrolle mit einem Rettungswagen ins Spital gebracht; er konnte dieses in der Zwischenzeit bereits wieder verlassen. Während der Löscharbeiten verletzte sich zudem ein Feuerwehranghöriger; er wurde ebenfalls ins Spital gebracht.

Das Gebäude wurde durch den Brand stark beschädigt und ist teilweise einsturzgefährdet. Die Liegenschaft ist zurzeit nicht bewohnbar.

Die vor Ort behandelte Bewohnerin konnte in der Nachbarschaft unterkommen. Die genaue Ursache des Feuers ist zurzeit nicht geklärt und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Zürich untersucht.

Der entstandene Schaden wird auf mehrere Hunderttausend Franken geschätzt. Neben der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehren Rüti und Dürnten sowie die Stützpunktfeuerwehr Hinwil, zwei Rettungswagen von Regio 144, der Statthalter sowie Mitarbeiter der Gemeindewerke Rüti im Einsatz. 

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