Der junge FDP Politiker Mrakic möchte in den Gemeinderat von Schmerikon. In einem Gastbeitrag erklärt der Jungpolitiker, was ihn dazu antreibt.
Mrakic
Engagiert: Mihajlo Mrakic. - Nau.ch / Kilian Marti
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Zugegeben, es mag unter den gegebenen Umständen Wichtigeres geben als zweite Wahlgänge bei Gemeindewahlen. Immerhin stehen aber auch wichtige nationale Vorlagen an. Gründe genug also, vom Stimm- und Wahlrecht Gebrauch zu machen.

Erst recht auf lokaler Ebene – denn die Politik, die dort gemacht wird, betrifft die Stimmbürgerinnen und den Stimmbürger ganz persönlich. Und jene, welche diese Entscheide letztlich fällen, stehen im Fokus, müssen für ihr politisches Wirken geradestehen und Rechenschaft ablegen. Dies bedingt Offenheit, klare Standpunkte und die Bereitschaft, sich jederzeit der Öffentlichkeit zu stellen - «Wegducken» ist nicht angesagt.

Engagement für Kulturelles

Wer sich um ein solches Amt bewirbt, darf und soll seine persönlichen Stärken, Kompetenz und Standpunkte mutig zum Vorschein bringen.

Ich bringe einen gut gefüllten Rucksack mit. Durch meine Tätigkeit in der Partei, bei welcher ich Vorstandsämter übernehmen, Wahlkämpfe mitgestalten, Anlässe organisieren und sogar moderieren durfte, konnte ich als junger Politiker wichtige Erfahrungen sammeln.

Mrakic
Will in den Gemeinderat: Mihajlo Mrakic. - Nau.ch / Kilian Marti

Ergänzend dazu engagiere ich mich stets auch für kulturelle Anliegen. Das aktive gemeinsame Musizieren zeigt mir auf wie zentral Sozialkompetenz und Zusammenhalt sind.

Sachthemen im Vordergrund

Einfach ein «Ämtli» inne zu haben, ist aber nicht der Grund, wieso ich in die Politik einsteigen will. Für Bürgerinnen und Bürger zählen primär Sachthemen und Inhalte.

Sie wollen überzeugende Antworten auf die lokalen Probleme und deren Auswirkungen auf ihr Leben. Demnach verdienen sie klare transparente Antworten und Stellungnahmen zu diesen Fragen:

Wer hat die besseren Ideen? Wer die überzeugenderen Antworten? Wo stehen die Amtsinhaber? Welche Standpunkte vertreten sie? Wie «ticken» sie?

Liberale Grundwerte

Ich lasse mich von liberalen, bürgerlichen Grundwerten leiten. Freiheit, Eigenverantwortung und Gemeinsinn stehen im Zentrum. Der Staat muss die Rahmenbedingungen vorgeben und konsequent durchsetzen, soll aber so wenig wie möglich ins Leben der Bürgerinnen und Bürger eingreifen.

Ein System also, welches Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft und erhält, ein soziales Auffangnetz gewährleistet, den Wohlstand von morgen sichert und nicht den von heute auf morgen umverteilt.

Konkret für unsere Gemeinde Schmerikon heisst das: nachhaltiger Umgang mit Steuergeldern, gute Rahmenbedingungen für das Gewerbe, eine schlanke Verwaltung, transparente Kommunikation. Der geplante Dorfplatz wirft bei mir noch Fragen auf.

Gemeindewahlen nicht nur Personenwahlen

Namentlich finanzielle und gestalterische Aspekte. Die Erschliessung des Industriegebietes aus verkehrs- und sicherheitstechnischen Gründen ist unerlässlich. Wir müssen Sorge tragen zu den Menschen und Unternehmen, die hier ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Gemeindewahlen sind nicht «nur» Personenwahlen wie es gerne und oft betont wird. Sie sind durchaus auch Richtungswahlen, also wichtige Weichenstellungen. Der Gemeinderat soll die Bevölkerung abbilden.

Mitte-links ist für die nächsten vier Jahre bereits gut vertreten. Ich trete an, um mit meinem Profil für das nötige Gleichgewicht im Rat zu sorgen. Es geht um Werthaltungen, um Visionen, um jene Politik und Arbeit, die unser Seedorf erfolgreich in die Zukunft führen sollen. Danke für Ihre Stimme!

Anmerkung der Redaktion

Gegen Mihajlo Mrakic tritt Jolanda Couchet von der CVP an. Diese lehnt einen Gastbeitrag ab. «Besten Dank für Ihre Anfrage. Ich konzentriere mich auf Schmerikon und verzichte auf einen Gastbeitrag», so Jolanda Couchet.

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