Eschenbach SG

Kader für regionalen Bevölkerungsschutz gewählt

Nau.ch Lokal
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Rapperswil-Jona,

Die neue Bevölkerungsschutzorganisation Region Zürichsee-Linth startet am 1. Juli mit gewähltem Kader und soll Krisen künftig koordiniert aus einer Hand führen.

Das Gemeindehaus in Eschenbach (SG).
Das Gemeindehaus in Eschenbach (SG). - Nau.ch / Kilian Marti

Wie die Gemeinde Eschenbach SG mitteilt, nimmt die neue Bevölkerungsschutzorganisation Region Zürichsee-Linth am 1. Juli 2026 ihre Tätigkeit auf. Der Lenkungsausschuss hat die Führungsstrukturen genehmigt und das Kader gewählt.

Die neue Bevölkerungsschutzorganisation Region Zürichsee-Linth (BSO RZL) nimmt Gestalt an. Der Lenkungsausschuss hat an seiner Sitzung vom 29. April die Führungsstrukturen genehmigt und das Kader des regionalen Führungsstabs gewählt.

Die Leitung des Führungsstabs übernehmen Roland Meier, Stabschef, Thomas Schläpfer, stellvertretender Stabschef, beide aus Rapperswil-Jona und Alexander Wiebe, stellvertretender Stabschef, aus Schänis.

Die weiteren Mitglieder des Führungsstabs stammen aus der ganzen Region Zürichsee-Linth. Es handelt sich um fachlich qualifizierte Personen, die sich im Rahmen eines Milizamts für die Sicherheit der Bevölkerung engagieren.

Ab Juli 2026 einsatzbereit

Die zehn Gemeinden Amden, Benken, Eschenbach, Gommiswald, Kaltbrunn, Rapperswil-Jona, Schänis, Schmerikon, Uznach und Weesen tragen die neue Organisation gemeinsam. Der Aufbau der BSO RZL steht im Zusammenhang mit dem revidierten Bevölkerungsschutzgesetz.

Dieses stärkt die Führungs- und Koordinationsstrukturen und fördert regionale Lösungen. Mit der gemeinsamen Vereinbarung setzen die Gemeinden diese Anforderungen um und stellen den Bevölkerungsschutz in der Region Zürichsee-Linth zukunftsfähig auf.

Die BSO RZL nimmt ihre operative Tätigkeit per 1. Juli 2026 auf. Sie erarbeitet die notwendigen Grundlagen, beurteilt die Lage und unterstützt die Gemeindebehörden bei Koordination und Information. Im Ereignisfall führt sie die Zusammenarbeit von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Gesundheitswesen und Zivilschutz.

Je nach Lage werden weitere Fachstellen sowie Werkbetriebe und Versorgungsorganisationen beigezogen. Dreh- und Angelpunkt ist der neue regionale Führungsstab. Damit ist sichergestellt, dass die Region bei ausserordentlichen Ereignissen und Krisen rasch, koordiniert und aus einer Hand geführt werden kann.

Abgestimmte Zuständigkeiten

Mit der neuen Organisation werden auch die geografischen Zuständigkeiten mit der regionalen Zivilschutzorganisation Zürichsee-Linth vereinheitlicht.

Dadurch werden Schnittstellen reduziert, die Effizienz erhöht und Synergien in der Bewältigung von Ereignissen genutzt. Für die Bevölkerung ändert sich grundsätzlich nichts. Sie kann sich auch künftig auf einen leistungsfähigen und gut koordinierten Bevölkerungsschutz verlassen.

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