Green City Days: Starkes Zeichen für die Stadt von morgen

«Die ersten Green City Days waren kein Endpunkt, sondern ein Anfang», bilanziert Christoph Kamber, Präsident des Vereins Green City Rapperswil-Jona.

Der Hafen von Rapperswil mit Blick auf den Seedamm.
Der Hafen von Rapperswil mit Blick auf den Seedamm. - Nau.ch / Simone Imhof

Vom 7. bis 10. Mai 2026 verwandelten die ersten Green City Days Rapperswil-Jona in ein offenes Labor für nachhaltige Stadtentwicklung.

Wie die Stadt Rapperswil-Jona weiter schreibt, enstand mit über 90 Programmpunkten, mehr als 50 Speaker und Fachpersonen sowie rund 40 Partnerorganisationen und Unternehmen ein vielseitiges Festival rund um Stadtgrün, Biodiversität, Klimaanpassung und lebenswerte öffentliche Räume.

Grosses Interesse an Zukunftsvisionen für die Stadtentwicklung

Über 8000 Besucher nutzten die Gelegenheit, neue Perspektiven auf die Stadt von morgen zu entdecken – durch Vorträge, Workshops, Führungen, Installationen, Märkte, kulturelle Beiträge und Begegnungen im öffentlichen Raum.

Besonders gross war das Interesse an den Zukunftsvisionen für die Stadtentwicklung sowie an den sichtbaren Interventionen im Stadtraum. Der temporäre Stadtwald auf dem Fischmarktplatz entwickelte sich zu einem eigentlichen Zentrum des Festivals und wurde von vielen Besuchern begeistert aufgenommen.

Auch die Pop-up-Gärten stiessen auf grosse Resonanz und bleiben aufgrund der positiven Rückmeldungen spontan über das Festival hinaus bestehen.

Öffentliche Räume gemeinsam weiterdenken

Die Green City Days zeigten eindrücklich, wie wichtig der Austausch zwischen Bevölkerung, Fachpersonen, Organisationen und Unternehmen ist.

Nachhaltige Stadtentwicklung entsteht dort, wo Menschen konkrete Orte erleben, Ideen teilen und öffentliche Räume gemeinsam weiterdenken.

«Die Green City Days haben gezeigt, dass grüne Stadtentwicklung nicht abstrakt bleiben muss. Wenn Menschen konkrete Orte erleben, Ideen austauschen und gemeinsam Verantwortung übernehmen, entsteht Bewegung – mitten in unserer Stadt», sagt Christoph Kamber, Präsident des Vereins Green City Rapperswil-Jona.

Vorhandenes Besucherpotenzial noch nicht vollständig ausgeschöpft

Mit Blick auf die Gesamtbesucherzahl zieht das Organisationskomitee eine bewusst differenzierte Bilanz. Das vorhandene Potenzial konnte noch nicht vollständig ausgeschöpft worden.

Aufgrund der begrenzten finanziellen Ressourcen musste die Kommunikation geografisch sehr gezielt erfolgen, wodurch nicht die wünschbare Reichweite mit entsprechender Publizität in einem grösseren Radius erreicht werden konnte.

Umso bemerkenswerter ist die Leistung aller Beteiligten: Mit rund 30 freiwilligen Helfern sowie dem grossen Engagement zahlreicher Partnerorganisationen, Unternehmen und Fachpersonen konnte ein Festival dieser Grössenordnung erstmals erfolgreich umgesetzt werden.

Erste Green City Days: Wichtiger Auftakt für Weiterentwicklung des Formats

Die Durchführung im Rahmen der Green Days des Kantons St. Gallen stärkte den regionalen Austausch zu Energie, Klima und Nachhaltigkeit. Für den Verein Green City Rapperswil-Jona bilden die ersten Green City Days einen wichtigen Auftakt für die Weiterentwicklung des Formats.

Die breite Abstützung des veranstaltenden Vereins zeigt sich auch in seiner Zusammensetzung: Unter dem Initianten und Präsidenten Christoph Kamber vereinen sich die OST – Ostschweizer Fachhochschule, Rapperswil Zürichsee Tourismus, der Verein Zeughausgarten Rapperswil-Jona sowie die IG Freiraum RapperswilJona.

«Die ersten Green City Days waren kein Endpunkt, sondern ein Anfang. Wir spüren, dass in dieser Idee viel Zukunft steckt», so Christoph Kamber.

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