FC Rapperwil-Jona unterliegt Aarau trotz starker Leistung

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Rapperswil-Jona,

Der FC Rapperswil-Jona bot Tabellenführer Aarau vor 1672 Fans Paroli, musste sich aber nach einem Tor von Fazliu unglücklich mit 0:1 geschlagen geben.

FC Rapperswil-Jona
Der FC Rapperswil-Jona ist ein Fussballverein aus der Stadt Rapperswil-Jona im Kanton St.Gallen. - Keystone/ Grafik Nau.ch

Wie der FC Rapperwil-Jona mitteilt, hat das Team gegen den souveränen Tabellenführer FC Aarau eine starke Vorstellung gezeigt, blieb am Ende aber ohne Lohn. Vor 1672 Zuschauern im Grünfeld verloren die Rosenstädter mit 0:1.

Von Beginn weg war klar, dass die Aufgabe anspruchsvoll sein würde. Aarau, mit fünf Pflichtspielsiegen in Serie angereist, übernahm sofort das Kommando und drängte die Aufsteiger tief in die eigene Zone.

Schon nach 72 Sekunden brauchte es die erste Glanztat von Alan Omerovic, der gegen den freistehenden Dorian Derbaci rettete. Wenig später klatschte ein Kopfball von Valon Fazliu an den Pfosten – die Aarauer Führung schien nur eine Frage der Zeit.

Mit zunehmender Spieldauer befreite sich der FCRJ und fand selbst zu guten Szenen. Rijad Saliji prüfte kurz vor der Pause das Ziel, und auch Loïs Ndema hatte eine aussichtsreiche Möglichkeit. So ging es mit einem gerechten 0:0 in die Kabinen – Aarau war zwar direkter, Rappi aber mutig und erstaunlich abgeklärt.

Reife gibt den Ausschlag

Die zweite Halbzeit begann wie die erste: Aarau erhöhte den Druck, und bereits eine Minute nach Wiederbeginn rettete die Latte nach einem Kopfball von Elias Filet. In der 62. Minute fiel dann doch der Treffer: Valon Fazliu zog aus der kurzen Distanz ab, Omerovic hatte den scharfen Ball zunächst, liess ihn im strömenden Regen aber unglücklich unter sich hindurchrutschen. Es war die einzige Schwäche des ansonsten überragenden Keepers.

Der FCRJ steckte nicht auf. Mit Einwechslungen von Lorik Emini und Axel Bakayoko kam neuer Schwung, und in den Schlussminuten drängte der Aufsteiger den Favoriten sogar in die Defensive.

Florian Kamberi zwang Aarau-Goalie Marvin Hübel mit einem wuchtigen Kopfball zu einer Parade, Emini hatte kurz davor die grosse Ausgleichschance. Dass es am Ende nicht reichte, lag weniger an fehlendem Willen als an einem nüchternen Fakt: Der Leader aus Aarau verfügt derzeit über jene Reife und Abgeklärtheit, die Spiele auch unter Druck zu seinen Gunsten kippen lässt.

Für Rapperswil-Jona aber bleibt die Erkenntnis, dass man in der Challenge League mithalten und spielerisch überzeugen kann. Gegen den Branchenprimus mitzuhalten, phasenweise sogar spielerisch zu überzeugen – das ist für einen Aufsteiger mehr als nur ein Achtungserfolg.

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