FC Rapperswil-Jona siegt 2:0 im Kantonsduell gegen FC Wil
Der FC Rapperswil-Jona gewinnt dank effizientem Spiel, starker Defensive und Torhüter Alan Omerovic das Kantonsduell gegen FC Wil mit 2:0.

Wie der FC Rapperswil-Jona mitteilt, hat der FCRJ im brisanten Kantonsduell beim FC Wil ein Zeichen gesetzt. In einer intensiven, von Tempo und Strafraumszenen geprägten Partie setzte sich der FCRJ dank Effizienz, defensiver Stabilität und einem überragenden Torhüter Alan Omerovic mit 2:0 durch – ein Sieg von grosser Bedeutung im dicht gedrängten Tabellenmittelfeld.
Früher Sturmlauf – und ein ruhiger FCRJ
Die Anfangsphase gehörte klar den Gastgebern. Wil begann mit hoher Intensität, drängte früh in den Strafraum und zwang Omerovic bereits in den ersten Minuten zu mehreren Glanzparaden.
Die Gäste überstanden diese Druckphase jedoch ohne sichtbare Nervosität. Stattdessen fanden sie zunehmend zu ihrem eigenen Rhythmus: aggressives Pressing, sauberer Spielaufbau und kontrollierte Ballzirkulation bestimmten fortan ihr Auftreten.
Nach 14 Minuten hätte Wil beinahe aus einem Ballverlust Kapital geschlagen, doch der Abschluss strich knapp vorbei. Praktisch im Gegenzug traf Rapperswil-Jona die Latte – der Treffer zählte wegen Abseits allerdings nicht.
Das Spiel entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit hohem Tempo und zahlreichen Szenen in beiden Strafräumen. Dass es zur Pause 0:0 stand, überraschte angesichts der Vielzahl an Möglichkeiten.
Effizienz nach der Pause
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Wil suchte weiterhin den Weg nach vorne, doch Rapperswil-Jona wirkte zunehmend gefestigt.
In der 67. Minute fiel schliesslich die Entscheidung zugunsten der Gäste: Nach einem Lattenknaller von Filipe de Carvalho reagierte Yannis Ryter am schnellsten und drückte den Abpraller zur Führung über die Linie.
Wil versuchte zu reagieren und erhöhte den Druck. Mehrfach rückte Omerovic in den Mittelpunkt – unter anderem mit starken Paraden gegen Tim Staubli und Julind Selmonaj. Der Schlussmann hielt sein Team mit sicherem Stellungsspiel und Ruhe im Aufbau im Spiel.
Emini sorgt für die Entscheidung
Die Entscheidung fiel in der 78. Minute. Lorik Emini nutzte einen Angriff über Axel Bakayoko und traf aus der Distanz präzise zum 2:0. Der Treffer nahm dem Heimteam sichtbar den Schwung.
Zwar kam Wil in der Schlussphase noch zu einzelnen Chancen – etwa durch Simone Rapp –, doch die Rosenstädter verteidigten konzentriert und brachten den Vorsprung ohne grössere Probleme über die Zeit.
Der FCRJ hatte zwar weniger Ballbesitz (41 Prozent) und deutlich weniger Pässe (380 zu 552), überzeugte jedoch mit klarer Struktur, hoher Laufbereitschaft und konsequenter Chancenverwertung. Vor allem in den entscheidenden Momenten zeigte sich das Team abgeklärter.









