FC Rapperswil-Jona erlebt bittere Niederlage
Der FC Rapperswil-Jona zeigt in Neuenburg eine starke Leistung, verliert aber 2:3 gegen Xamax. Ein später Ausgleich bleibt trotz Chancen aus.

Wie der FC Rapperswil-Jona mitteilt, hat der FCRJ im Stade de la Maladière lange gezeigt, warum er auswärts zu den unangenehmsten Gegnern der Liga gehört. Doch trotz einer starken Leistung musste sich das Team von Trainer Selçuk Sasivari am Ende Xamax mit 2:3 geschlagen geben – eine Niederlage, die sich für die Gäste bitter anfühlt, weil durchaus mehr möglich gewesen wäre.
Mit viel Selbstvertrauen reiste der FCRJ nach Neuenburg – und genau so trat er auch auf. Die Rapperswiler versteckten sich keineswegs, kombinierten sich sauber durch das Mittelfeld und suchten mutig den Weg nach vorne. Xamax lauerte vor allem auf schnelle Gegenstösse, doch zunächst fehlten auf beiden Seiten die ganz grossen Strafraumszenen.
Dann schlug der FCRJ zu. In der 16. Minute segelte ein Corner von Rijad Saliji immer weiter in den Strafraum – und dort stand Lorik Emini völlig frei. Der Mittelfeldspieler stieg hoch und köpfelte wuchtig zur verdienten 1:0-Führung ein.
Penalty kippt intensives Spiel
In der 25. Minute traf Shkelqim Demhasaj aus kurzer Distanz zum 1:1. Für die Rapperswiler war es eine kalte Dusche – doch sie steckten sie gut weg. Das Spiel wurde intensiver, schneller und umkämpfter, ohne dass sich am Resultat bis zur Pause nochmals etwas änderte.
Nach dem Seitenwechsel übernahm Xamax zunächst etwas mehr Kontrolle, doch die FCRJ-Defensive stand stabil. Und offensiv blieb Rappi gefährlich: Ein Distanzschuss von Rijad Saliji zwang Torhüter Edin Omeragic zu einer Parade (61.), kurz darauf schoss Josué Schmidt aus der Distanz knapp am Tor vorbei. Auch Loris Giandomenico vergab nach einer schönen Kombination eine gute Möglichkeit.
Die Schlüsselszene folgte in der 67. Minute. Lorik Emini brachte im eigenen Strafraum Salim Ben Seghir zu Fall – Penalty für Xamax. FCRJ-Goalie Cyrill Emch parierte den Elfmeter von Demhasaj stark, doch der Stürmer reagierte am schnellsten und verwertete den Nachschuss zum 2:1.
Nur zehn Minuten später legten die Neuenburger nach: Nach einer Ecke traf Jessé Hautier per Kopf zum 3:1 (78.).
Späte Aufholjagd bleibt unbelohnt
Doch der FCRJ gab sich nicht geschlagen. In der Schlussphase erhöhten die Gäste den Druck massiv. Axel Bakayoko flankte in der Nachspielzeit präzise auf Janis Lüthi, der aus kürzester Distanz zum 2:3 einköpfte (91.).
Und beinahe wäre sogar noch der Ausgleich gefallen: In der 94. Minute tauchte André Ribeiro nach einem Steilpass von Emini alleine vor Omeragic auf, doch der Xamax-Keeper rettete den Heimsieg mit einer starken Parade.
So bleibt für den FC Rapperswil-Jona eine Niederlage, die schmerzt – aber auch zeigt, wie konkurrenzfähig der FCRJ weiterhin auftritt.










