FB Riders verlieren gegen Herisau und Glarnerland Weesen

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Rapperswil-Jona,

Wie die FB Riders mitteilen, verliert die erste Mannschaft der Herren knapp gegen den UHC Herisau II mit 2:3 und gegen Hurricanes Glarnerland Weesen mit 3:4.

Unihockey (Symbolbild)
Unihockey (Symbolbild) - Keystone

Für die Riders standen zwei schwierige Partien gegen hartnäckige Gegner an. Zuerst ging es gegen den UHC Herisau mit seinem jeweils kleinen aber feinen Kader an den Spielrunden.

Die Ostschweizer sind sozusagen das Veteranen-Team in der Liga, das Durchschnittsalter kommt gefühlt nahe ans aktuelle Rentenalter, jedoch sind die gestandenden Mannen aus dem Appenzell in Sachen Technik, Kondition und Spielintelligenz absolut auf der Höhe, was auch der zweite Platz vor den Spielen bezeugen konnte.

Die Riders konnten von Beginn weg viel Ballbesitz in Anspruch nehmen und gute Vorstösse kreieren, jedoch scheiterte jeweils der letzte Pass oftmals.

Anders machten es die Gegner, nach nur knapp fünf Spielminuten eröffneten die Ostschweizer das Score nach einem schnell vorgetragenen Konter. Dies stellte sich generell als die Geheimwaffe der Herisauer heraus.

Die Riders diktierten weiteres Spielgeschehen

Das erfahrene Team überzeugte mit gut überlegten Angriffen, schnellem Umschalten und defensiver Stabilität. Döme Peter konnte in der 17. Minute vom linken Flügel her nach Zuspiel von Meier per Handgelenk-Schuss einnetzen und auf 1:2 verkürzen.

Nur kurz nach der Pause, vermochten jedoch die Herisäue die alte Tordifferenz wieder herzustellen, wieder war es ein Konter, welche den Riders zum Verhängnis wurde.

Rüti agierte fortan nur noch mit zwei Blöcken. Allgemein diktierten die Riders gerade im zweiten Abschnitt das Spielgeschehen deutlich.

Mit dem vielen Ballbesitz wollte aber wie so oft im Abschluss nichts Zählbares gelingen. Viele Schüsse landeten neben dem Kasten oder waren zu wenig platziert.

Knappe Niederlage der Riders

So war es schliesslich Abwehr-Haudegen Schlüssi, welcher als Stossstürmer beim Pressing einen Ball vor dem Tor erobern und diesen sogleich in die Maschen hämmern konnte.

Damit war wieder Hoffnung da und der Energieschub des Tors war deutlich zu spüren. Die Ritter pushten nun noch mehr und suchten den Ausgleich.

Doch auch mit sechs Feldspielern wollte der Ball nicht mehr den Weg ist gegnerische Tor finden. So ging diese Partie knapp und bitter mit 2:3 verloren.

Neues Spiel, neues Glück. Das Spiel gegen Herisau wurde abgehakt und der Fokus auf die Hurricanes aus dem Glarnerland gelegt.

Der nächste Gegner hiess Hurricanes Glarnerland Weesen

Es ging los und die Riders versuchten, sofort das Spieldiktat zu übernehmen. Nach kurzer Zeit bot sich in einem Powerplay eine gute Chance auf den ersten Treffer, welcher von Holdener so dann auch genutzt werden konnte.

Wunderschön schlenzte er den Ball ins obere Eck. Passgeber war auch hier wieder Meier. Dies war wie ein Weckruf für die Wirbelwinde.

In der 14. Minute konnte eine leichte Unaufmerksamkeit in der Riders-Defensive eiskalt ausgenutzt werden und nur knapp zwei Minuten später trafen die Glarner gar zur Führung.

Das Defensivverhalten der Riders liess in diesem Spiel leider zu Wünschen übrig. Viel zu oft kamen die Hurricanes aus erstklassiger Abschlussposition zu Chancen.

Die Gegner kamen wacher zurück

Kurz vor der Pause kam es vor dem Glarner Tor jedoch noch zu einer gefährlichen Freistoss-Chance.

Frodo konnte diesen direkt versenken und das Score wieder ausgleichen. So ging es auch in die Pause. Vielleicht hätte man aus Riders-Sicht diese an diesem Sonntag, 26. Februar 2023, aber besser weggelassen.

Denn auch in diesem Spiel waren es die Gegner, welche wacher zurückkamen und sogleich nach zwei Minuten die Führung wieder an sich nehmen konnten.

Es war fünf vor zwölf und der Finalissima-Zug nach Flims drohte ohne die Riders abzufahren. Die Ritter versuchten an diesem Sonntag, 26. Februar 2023, viel, kämpften leidenschaftlich, doch sündigten im Abschluss und bei der Passqualität.

Auch dieses Spiel wurde knapp verloren

Kurz vor Schluss haute dann Holdener den Ball rigoros per Volley rein und verkürzte nochmals für die Rütner.

Mit der Schlussoffensive und sechs Feldspielern warfen die Rüti Boys nochmals alles rein, doch es wollte leider nicht sein. So ging auch diese Partie mit 3:4 knapp und schmerzhaft verloren.

Mit hohen Erwartungen nach Stäfa angereist, zogen schwer enttäuschte Grossfeld-Ritter am Sonntagabend, 26. Februar 2023, von dannen.

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