Pfäffikon

    Pfäffikon ZH: Rund 100 Personen nach Ammoniak-Austritt evakuiert

    Am Dienstagmittag strömte mutmasslich Ammoniak aus einer Wärmepumpe eines Firmengebäudes in Pfäffikon ZH. Rund 100 Personen wurden evakuiert.

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    Interview mit Kantonspolizei Zürich zum Polizeieinsatz. - Nau.ch/Nico Leuthold

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Dienstag ist aus einer Wärmepumpe in Pfäffikon ZH mutmasslich Ammoniak ausgeströmt.
    • Um die 100 Personen mussten evakuiert werden.
    • Laut dem Warn-App Alertswiss besteht keine Gefahr für die Gesundheit.

    Aus einer Wärmepumpe eines Firmengebäudes in Pfäffikon ist am Dienstagmittag mutmasslich Ammoniak ausgeströmt. Rund 100 Personen anliegender Gebäude mussten evakuiert werden, wie die Zürcher Kantonspolizei am Nachmittag mitteilte.

    Demnach stellten Mitarbeitende eines Industriebetriebs an der Tumbelenstrasse in Pfäffikon am Dienstagmorgen einen beissenden Geruch fest. Gegen 11.20 Uhr ging die Meldung in der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich ein.

    ammoniak
    In Pfäffikon ZH ist Ammoniak ausgetreten. - Nau.ch/Nico Leuthold

    Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte von Feuer- und Chemiewehr fanden die Ursache für den Geruch im Bereich der Wärmepumpe des benachbarten Gebäudes. Aus einem Tank war eine grössere Menge Ammoniak entwichen.

    Die Feuerwehr konnte die Ausbreitung des Ammoniaks auf den Technikraum eingrenzen. Als Vorsichtsmassnahme wurden mehrere der umliegenden Gebäude evakuiert; darunter ein Kindergarten und eine Kindertagesstätte. Die rund 100 Evakuierten wurden vorübergehend an einem Ort untergebracht und betreut.

    Keine Gefahr für Menschen und Umwelt – niemand verletzt

    Die Bevölkerung von Pfäffikon wurde aufgrund des leicht beissenden Geruchs mittels einer Alertswiss-Meldung aufgefordert, Fenster und Türen zu schliessen. Es besteht keine Gefährdung für Menschen und Umwelt.

    Eine Person ist von einem Rettungsdienst medizinisch untersucht worden. Es sind keine Verletzten zu beklagen.

    pfäffikon zh
    Für die Bevölkerung besteht keine Gefahr. - Nau.ch / Nico Leuthold

    Die Feuer- und Chemiewehr ist daran, das austretende Ammoniak abzupumpen, beziehungsweise zu neutralisieren. Der Feuerwehreinsatz ist noch im Gang und dürfte bis gegen heute Abend dauern.

    Ursache noch unklar

    Die Ursache für den Austritt des Ammoniaks ist noch nicht bekannt und wird durch die Kantonspolizei Zürich untersucht.

    Zusammen mit der Kantonspolizei Zürich standen diverse Feuerwehren und deren Chemiespezialisten, das Forensische Institut Zürich FOR, die Rettungsdienste Uster, Winterthur und Regio144 mit Notärztin im Einsatz.

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    Kommentare

    User #1207 (nicht angemeldet)

    Ammoniak ist ein natürliches Kältemittel mit einem GWP von 0. Für Grossanlagen ab 200kW geeignet. Etwas vom besten und umweltschonensten auf dem Markt

    User #2411 (nicht angemeldet)

    Ammoniak ist ein stechend riechendes, farbloses Gas, das aus einem Stickstoff- und drei Wasserstoffatomen aufgebaut ist. Die Summenformel lautet NH3. Chemielehrer Bünzli

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