Die 40-jährige Fussgängerbrücke, die nördlich des Kernkraftwerks Gösgen in Däniken SO über die Aare führt, soll abgerissen und neugebaut werden. Dies, weil sie bei Extremhochwasser instabil werden könnte.
AKW Gösgen Däniken - Däniken
AKW Gösgen Däniken - Däniken - Nau.ch / Werner Rolli

Bei der bestehenden Fussgängerbrücke könnte es bei Extremhochwasser zu einer Ansammlung von Bäumen und Schwemmgut kommen, teilte das Kernkraftwerk Gösgen-Däniken (KKG) am Mittwoch mit. Dies würde allenfalls Wasser auf das Anlageareal des Kernkraftwerks leiten und Ufererosionen auslösen. Zu diesen Schluss kam eine vom Bundesamt für Umwelt im Februar 2021 publizierte Hochwasserstudie.

Die Fussgängerbrücke hat für das Atomkraftwerk keine betriebliche Funktion mehr. Jedoch werde sie als Verbindung verschiedener Wege im Naherholungsgebiet Aare oft von der Bevölkerung genutzt. Aus diesem Grund bemühe sich das KKG in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Däniken um den Bau einer neuen Fussgängerbrücke über die Aare, heisst es weiter in der Mitteilung.

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