EHC Olten unterliegt HC Thurgau in Overtime
Der EHC Olten verliert am Sonntag, 1. März 2026, erstmals in Weinfelden gegen HC Thurgau 3:4 nach Overtime, trotz starker Schlussphase.

Wie der EHC Olten mitteilt, muss der EHCO in Weinfelden erstmals als Verlierer vom Eis. Die Oltner müssen sich nach hartem Kampf dem HC Thurgau erstmals beugen.
Das Team von Christian Wohlwend startete verhalten in die Partie. Im Vorfeld waren Emilijus Krakauskas und William Hedlund für Devin Stehli und Mattheo Reinhard ins Line-up gerutscht.
Special Teams entscheiden früh
Wie auch schon in den vergangenen Partien waren die Special Teams einmal mehr für den Unterschied verantwortlich: Zunächst eröffnete HCT-Topskorer Ljunggren in der 6. Spielminute mit einem Treffer in Überzahl das Skore, ehe Jules Sturny in der 11. Minute – ebenfalls im Powerplay – für den Ausgleich sorgte.
Dieser Ausgleich hatte jedoch nur kurz Bestand: Einen schnellen, schnörkellosen Konter der Hausherren vollendete wiederum Ljunggren zur erneuten Führung. Es sollte der einzige Treffer bei numerischer Gleichzahl in dieser Partie bleiben.
Der EHCO agierte in diesen Momenten schlichtweg zu passiv und liess die Zielstrebigkeit im Abschluss vermissen. Dies wurde schliesslich im zweiten Drittel mit dem dritten Gegentreffer durch Schneller – erneut in Überzahl – bestraft.
Späte Aufholjagd scheitert in der Overtime
Erst gegen Ende des Mitteldrittels fanden die Gäste richtig ins Spiel und erspielten sich hochkarätige Chancen. Guillaume Asselin brachte sein Team im Powerplay mit einem Traumtor in der 49. Spielminute definitiv zurück in die Partie, ehe Sturny eine Minute vor Schluss den vielumjubelten Ausgleich erzielte.
Der Stürmer lenkte einen Weder-Slapshot unhaltbar in die Maschen. Goalie Lucas Rötheli hatte zu diesem Zeitpunkt seinen Kasten bereits verlassen.
In der Overtime behielten die Hausherren das bessere Ende für sich, als erneut Ljunggren in numerischer Überzahl die Partie entschied. Für den EHCO geht es am Dienstag, 3. März 2026, mit einem weiteren Heimspiel weiter, wo man vor allem an das starke Schlussdrittel anknüpfen muss.








