Das Vereinsupdate: Sportverein Olten
Aufgrund von Corona ist die wichtigste Einnahmequelle des SVO, die Kilbi, weggefallen. Der Verein arbeitet nun auf Hochdruck an einer alternativen Lösung.

Der Sportverein Olten wurde im Jahr 1966 gegründet und reichert die Sportlandschaft in Olten seither mit unterschiedlichen Sportarten an.
Zurzeit werden drei dieser aktiv ausgeführt: Volleyball, Faustball und Fitness. Um die 200 Mitglieder engagieren sich in unterschiedlichen Meisterschaften diverser kantonaler und nationaler Verbände.
Vor allem im Volleyballsport ist der SVO mit vier Aktiven- und einem Seniorenteam präsent. Während die Herren in der 3. und 5. Liga spielen, spielen zwei Frauenmannschaften in der 4. Liga.
Die erste Herrenmannschaft zog sich Ende der letzten Saison freiwillig in die 3. Liga zurück, was mit vielen verletzungsbedingten Abgängen einherging.
«Deshalb möchten wir nun die Gelegenheit nutzen, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs nachzuziehen, erklärt Luis Geiser. Er ist der Chief Executive Officer des SVO.

Bei den Damen waren sowohl die erste wie auch die zweite Mannschaft sehr erfolgreich unterwegs. Aktuell prüft der Verein, ob ein Team gar mit Ambitionen für einen Aufstieg möglich wäre.
Derzeit ruhen die Meisterschaften im Volleyball und Faustball während den Sommermonaten. Der Unterbruch komme gelegen, so kann sich der Vorstand mit den Vorbereitungen für die anstehende Generalversammlung Ende August beschäftigen, wie Geiser erklärt.

Mit dem Ende der Sommerferien nehmen die Teams wieder ihren Trainingsbetrieb auf, im Oktober beginnen die letzten Teams ihren Spielbetrieb.
Die Meisterschaften werden – gemäss aktuellem Wissensstand – alle wie gewohnt starten: «Wir sind zurzeit mit dem Aufbau einer guten Jugendarbeit beschäftigt und geben deshalb unseren Mannschaften keine allzu ambitionierten Zielen für die Meisterschaft mit.»
Alternativlösung muss her
Die Folgen der Corona-Pandemie bekommt derzeit auch der SVO zu spüren; aufgrund der abgesagten Oltner Kilbi entfällt die wichtigste Einnahmequelle des Vereins: «Dieser Ausfall beschäftigt uns sehr», bestätigt Geiser. Deshalb suche man nun nach einer alternativen Einnahmequelle, um finanzielle Einbussen mildern zu können.

«Aus sportlicher Sicht wirft uns die Pandemie ein paar Wochen zurück. Wir sind aber froh, können unsere Mitglieder unterdessen wieder ihren Hobbies nachkommen und dadurch ihr physisches, wie auch seelisches Wohlbefinden wieder ins Lot bringen.» Ebenso freue sich der Verein auf die vermisste Geselligkeit, Bewegung und Freude am Spiel.
SVO schaut in die Zukunft: neues eSports-Team unter dem Verein
Der SVO möchte der Entwicklung der vergangenen Jahre Rechnung tragen, welche der eSport (elektronische Sportarten) weltweit zurückgelegt hat. Aus diesem Grund befindet sich eine eSports-Abteilung im Aufbau.

Bereits besteht ein Team, welches unter dem Namen des Sportvereins Olten an der europäischen Ausbildungsliga des Spiels «League of Legends» (PrimeLeague) teilnimmt. Die Strukturen seien noch sehr kameradschaftlich und es bestehe noch viel Potential, diese auszubauen, erklärt Luis Geiser.
«Meisterschaften in diesen Sportarten geniessen schon heute mehr als 100 Millionen Zuschauer gleichzeitig – eine Entwicklung, welche der Oltner Sportverein nun aktiv mitgestalten möchten», so das Vereinsoberhaupt.






