Das Projekt «Frohburg» geht in die nächste Phase

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Olten,

Ein Detailkonzept für eine gemeinsame Zukunft der Städtischen Betriebe Olten und der StWZ Energie AG Zofingen liegt vor. Jetzt startet die Entscheidungsphase.

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Blick auf die Stadt Olten. - Drone Air Media

Das Detailkonzept für eine gemeinsame Zukunft der Städtischen Betriebe Olten (sbo) und der StWZ Energie AG Zofingen (StWZ) liegt vor.

Wie die Stadt Olten schreibt, haben die fundierten Analysen gezeigt, dass ein vollständiger Zusammenschluss der beiden Unternehmen für Olten und Zofingen einen grossen Mehrwert bringt.

Damit geht das Projekt «Frohburg» in die nächste entscheidende Phase.

Der Zusammenschluss der Städtischen Betriebe Olten (sbo), derzeit geführt via Betriebsgesellschaft Aare Energie AG (a.en), und der StWZ Energie AG (StWZ) aus Zofingen verfolgt das Ziel, Synergie- und Skaleneffekte für Kunden konsequent zu nutzen und Ressourcen gegenseitig zu teilen, um so die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu steigern und die Kostenstruktur zu verbessern.

Gewinn für beide: Olten und Zofingen profitieren

Die Verwaltungsräte der beiden Energie- und Wasserversorger sbo und StWZ sowie die Stadträte von Olten und Zofingen, als deren Eigentümer- beziehungsweise Aktionärsvertretungen, haben nach umfassenden Gesprächen die Grundlagen für das neue gemeinsame Unternehmen beschlossen.

Der Hauptsitz des neuen Unternehmens wird in Olten liegen, in Zofingen wird es einen Einsatzstandort geben. Damit erfolgt auch die Steuerausscheidung in Olten beziehungsweise im Kanton Solothurn.

Die beiden Partner haben sich bereits bei Projektbeginn auf ein Mitbestimmungsverhältnis von 50 zu 50 Prozent geeinigt. Dieses wird mit der Ausgabe von Stimmrechtsaktien abgesichert. Die Stadt Zofingen erwirbt von der Stadt Olten Aktien des neuen Unternehmens im Wert von 15 Millionen Franken und bezahlt dafür 10 Millionen Franken.

Mit dem Preisvorteil von 5 Millionen Franken sowie dem Entgegenkommen beim Mitbestimmungsverhältnis von 50 zu 50 Prozent für die Stadt Zofingen werden die steuerlichen Auswirkungen aufgrund des Hauptsitzes in Olten kompensiert. Dadurch ergibt sich das erwartete Beteiligungsverhältnis von circa 40 Prozent für die Stadt Zofingen und circa 60 Prozent für die Stadt Olten.

Nachweisbare Synergie- und Skaleneffekte evaluiert

Die Bewertungen der beiden Unternehmen, der Businessplan für die ersten fünf Jahre sowie die Abklärung von eventuell vorhandenen Risiken wurden durch externe Spezialisten durchgeführt.

Die nun vorliegenden Ergebnisse aus der Phase der Detailkonzeption zeigen, dass ein Zusammenschluss von sbo und StWZ im Vergleich zum Alleingang die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit steigert, die Kostenstruktur verbessert, die regionale Wertschöpfung sichert, die Attraktivität der Energie- und Wasserversorger als Arbeitgeber stärkt, die Sicherheit der bestehenden Arbeitsplätze erhöht und damit für beide Unternehmen die Zukunftsfähigkeit verbessert.

Davon profitieren einerseits die Kunden, anderseits aber auch die Mitarbeiter. Sowohl die Verwaltungsräte der sbo und StWZ als auch die Stadträte von Olten und Zofingen haben aufgrund der evaluierten Vorteile entschieden, gemeinsam die nächste Projektphase zu starten.

Entscheidungsphase startet

In den nächsten Wochen werden die Botschaften mit allen Anträgen und Dokumenten wie Vereinbarungen und Reglementen für den politischen Prozess erarbeitet.

Diese werden durch die Verwaltungsräte von sbo und StWZ sowie die Stadträte von Olten und Zofingen zuhanden der beiden Legislativen, dem Gemeindeparlament in Olten und dem Einwohnerrat in Zofingen, verabschiedet.

Die definitive Entscheidung über den Zusammenschluss ist Ende 2026 geplant.

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