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Nidau: Startschuss für die Entwicklung der Vorstadt Süd

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Der Gemeinderat von Nidau BE hat die Leitplanken für die Entwicklung der Vorstadt Süd festgelegt. Zudem genehmigte er das Konzept für die Wirtschaftsförderung.

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Nidau: Startschuss für die Entwicklung der Vorstadt Süd (Symbolbild) - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Der Gemeinderat legt die Leitplanken für die Entwicklung der Zone mit Planungspflicht (ZPP) Vorstadt Süd fest. Das Planungsgebiet der ZPP Vorstadt Süd befindet sich an bester Lage südlich der historischen Altstadt. Eine Entwicklung dieses Gebietes ist nicht nur aus städtebaulicher Sicht sinnvoll, sondern auch im Hinblick auf die Attraktivität des Ortseingangs, die nachhaltige Nutzung kommunaler Liegenschaften und die Stärkung der Steuerkraft der Nidauer Bevölkerung.

Das Vorhaben geniesst beim Gemeinderat hohe Priorität und ist fest in den Legislaturzielen sowie im aktuellen Finanzpaket verankert. Als nächster Meilenstein wird der Gemeinderat dem Stadtrat voraussichtlich im November 2026 die Vorlage für den Planungskredit unterbreiten. Mit Beschluss vom 18. September 2025 hat der Stadtrat die Motion M 233 einstimmig angenommen und damit den Gemeinderat beauftragt, die Planung und Entwicklung der ZPP Vorstadt Süd unverzüglich zu starten.

Gemeinderat genehmigt Konzept für die Wirtschaftsförderung

Der Gemeinderat genehmigt das Konzept für die städtische Wirtschaftsförderung.

Es bündelt das bestehende Engagement, schafft Transparenz und macht den attraktiven Wirtschaftsstandort noch sichtbarer.

Die Stadt Nidau schätzt die grosse Standorttreue und das Engagement der ansässigen Betriebe, die einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität und zur lokalen Dynamik leisten.

Seit der Strategie gegen das «Lädelisterben» im Jahr 2014 setzt die Stadt Nidau im Alltag zahlreiche Massnahmen um. Der Gemeinderat nimmt den aktuellen Vorstoss «I 157 Perspektiven für KMU und lokale Geschäfte» nun zum Anlass, diese Aktivitäten transparent zusammenzuführen und eine verlässliche Orientierung für die Wirtschaft zu bieten.

Die lokale Wirtschaft ist stark geprägt von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), historischem Gewerbe und innovativen Clustern. Um diese Qualitäten langfristig zu sichern, fokussiert sich die städtische Wirtschaftsförderung auf zwei zentrale Pfeiler:

Bestandspflege lokaler KMU und Stärkung des historischen Kerns: Gezielte Massnahmen positionieren das Stedtli als lebendigen Begegnungs- und Wirtschaftsraum für Handwerk, Detailhandel, Gastronomie und Dienstleistungen.

Weiterentwicklung der Industrie- und Gewerbestandorte: Die qualitative Aufwertung bestehender Areale sichert die Standorttreue ansässiger Unternehmen, schafft Raum für Innovationen und stabilisiert die städtische Steuerbasis.

KartellCulturel Leistungsvertrag 2028 –2031: Finanzieller Verhandlungsbetrag

Der Gemeinderat Nidau hat die Ausgangslage für die Erneuerung des Leistungsvertrags mit dem KartellCulturel geprüft und einen Grundverhandlungsbetrag für die künftige Subvention festgelegt. Bis 2023 unterstützte die Stadt Nidau das Kultur Kreuz Nidau, das 2024 gemeinsam mit zwei Bieler Institutionen zum heutigen KartellCulturel fusionierte. Seitdem beteiligt sich Nidau an der gemeinsamen Förderung.

Für die Vertragsperiode 2028–2031 beantragt die Institution höhere Subventionen. Sie begründet dies mit steigenden Betriebs-, Produktions- und Infrastrukturkosten, der Teuerung, veränderten Publikumsgewohnheiten sowie dem Anspruch, faire Honorare für Kunstschaffende zu sichern. Der Gemeinderat anerkennt diese Herausforderungen und erachtet eine Anpassung grundsätzlich als gerechtfertigt.

Er folgt mit dem festgelegten Verhandlungsbetrag dem Vorschlag des Kantons Bern und der Stadt Biel.

Der Leistungsvertrag wird dem Stadtrat voraussichtlich im März 2027 vorgelegt.

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