Ausstellung auf dem Stadtplatz klärt über Neophyten auf
Vom 4. Mai bis zum 21. Juni 2026 sensibilisiert Nidau mit einer Schau auf dem Stadtplatz für invasive Pflanzen und bietet kostenlose Entsorgungssäcke an.

Wie die Stadt Nidau informiert, setzt sie zur Förderung der biologischen Vielfalt auf die Bekämpfung invasiver gebietsfremder Pflanzen. Vom 4. Mai bis zum 21. Juni 2026 findet dazu auf dem Stadtplatz eine Informationsausstellung statt, welche die Bevölkerung für die Problematik sensibilisiert.
Viele importierte Pflanzenarten sind in Gärten unproblematisch. Einige wenige vermehren sich jedoch massenhaft und beeinträchtigen die heimische Flora und Fauna. Diese sogenannten invasiven Neophyten verdrängen einheimische Arten, schaden der Biodiversität und können teilweise gesundheitliche Probleme verursachen.
Um die unkontrollierte Ausbreitung in Schach zu halten, ist eine konsequente Bekämpfung vor der Samenbildung notwendig.
Ausstellung auf dem Stadtplatz
Damit die wichtigsten invasiven Arten – darunter die Kanadische Goldrute, der Kirschlorbeer, das Einjährige Berufskraut, der Schmetterlingsstrauch, die Armenische Brombeere sowie das Afrikanische Greiskraut – besser erkannt werden können, wird in Nidau eine entsprechende Ausstellung gezeigt.
Diese bietet fundierte Informationen zu den Merkmalen der Pflanzen und ihrer korrekten Bekämpfung.
Kostenloser Neophytensack zur Entsorgung
Da eine fachgerechte Entsorgung entscheidend ist, beteiligt sich Nidau am regionalen Neophytensack-Projekt, dem bereits 25 Seeländer Gemeinden angehören. Die speziellen Säcke können am Einwohnerschalter der Stadtverwaltung Nidau während der ordentlichen Öffnungszeiten kostenlos bezogen werden.
Die gefüllten Säcke werden mit dem regulären Hauskehricht abgeführt und der Verbrennung zugeführt, um eine weitere Verbreitung durch Samen oder Wurzelteile zu verhindern. Mit jedem Sack wird zudem ein Faltblatt abgegeben, welches die zehn kritischsten Arten im Detail beschreibt.
Unterstützung durch den Werkhof
Für die Entsorgung von grösseren Mengen oder sperrigem Material, wie etwa gerodeten Kirschlorbeer- oder Schmetterlingssträuchern, ist der Neophytensack nicht geeignet. In diesen Fällen bietet der Werkhof Nidau Unterstützung und Beratung bei der Entsorgung an.










