Der SV Muttenz erreichte den sechsten Rang in der vergangene Saison und somit auch das Saisonziel, den Rang im gesicherten Mittelfeld.
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Spieler des SV Muttenz. - Keystone
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Der SV Muttenz kann einen positiven Schlussstrich unter die vergangene Saison ziehen, denn unter den gegebenen Umständen ist der sechste Rang, der am Ende herausschaute, eine sehr gute Gesamtleistung der Mannschaft des Trainerduos Peter Schädler und Yves Kellerhals.

Trotz gewichtiger Abgänge vor und während der Saison, verbunden mit einem erheblichen Substanzverlust des Kaders, wurde das Saisonziel, ein Rang im gesicherten Mittelfeld, problemlos erreicht.

Als in der Winterpause mit Robin Hänggi der Goalgetter, der in der Vorrunde nicht weniger als dreizehn Tore markierte, und weitere Leistungsträger die Rotschwarzen verliessen, sah es nicht rosig aus, und der Blick richtete sich nach hinten.

Diese realistische Einschätzung der Situation sowie eine etwas pragmatischere Spielweise, sprich eine defensivere Ausrichtung des Teams, führten jedoch dazu, dass sich die Muttenzer auch in der Rückrunde aus dem Abstiegskampf heraushalten konnten.

Dünne Besetzung wurde spürbar

Offensichtlich war allerdings auch in der zweiten Saisonhälfte, dass das Kader vor allem in der Breite sehr dünn besetzt ist. Dies zeigte sich, wenn Schlüsselfiguren ausfielen. Sie konnten sie nicht gleichwertig ersetzt werden, was zu grossen Leistungsschwankungen führte.

Grosse Personalnot herrschte immer wieder auf der Position der Innenverteidigung, sodass dort mit Nicola Zogg und Marc Tanner mehrmals Akteure aus der zweiten Mannschaft aushelfen mussten. Ein äusserst erfreuliches Fazit kann man auch in punkto Juniorenförderung ziehen, denn es gelang dem Trainerduo, gleich mehrere junge Akteure an das Niveau der interregionalen 2. Liga heranzuführen.

Diese Entwicklung ist als sehr positiv zu werten, vor allem mit Blick auf die kommende Saison. Die Verantwortlichen sind nun in der Sommerpause gefordert. Sie müssen mit allen Mitteln versuchen, das bestehende Kader, das durchaus noch Entwicklungspotenzial nach oben hat, zu halten und es punktuell zu verstärken.

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