Zwei Elfemter brachten den SV Muttenz um den Sieg gegen den FC Spiez. Die beiden Mannschaften trennten sich 2:2 Unentschieden.
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Weil der SV Muttenz in einer animierten Partie gegen den FC Spiez gleich zwei Elfmeter hinnehmen musste, endete seine Siegesserie, denn am Schluss trennten sich die beiden Teams leistungsgerecht 2:2 unentschieden.

Die Mannschaft von Peter Schädler bekundete in der Startphase Mühe den Rhythmus zu finden. Zu oft kamen sie einen Schritt zu spät, sodass die agilen und zweikampfstarken Hausherren ein leichtes Übergewicht hatten.

Nach einem gut getimten Zuspiel in die Tiefe kam Alex Foti zu ungestüm aus seinem Tor und brachte Betim Guri im Sechzehner zu Fall. Nils Wyssen übernahm die Verantwortung und versenkte den fälligen Strafstoss souverän.

Nach dem Gegentreffer wachte Muttenz endlich auf

Auch nach diesem frühen Gegentreffer bekamen die Gäste keinen Zugriff auf die Begegnung, denn es agierten weiterhin vorwiegend die Einheimischen. Nach einer Viertelstunde strich ein Flachschuss von Ivan Markovic nur um Weniges am entfernten Pfosten vorbei.

In der Folge fanden sich aber die Rotschwarzen immer besser zurecht und sie beschäftigten mit ihren flüssigen Kombinationen vermehrt die gegnerische Abwehr. Den Ausgleich bereitete Pierre Torre auf dem rechten Flügel mustergültig vor. Seine präzise flache Hereingabe vollstreckte Robin Hänggi in der Mitte sicher.

Noch vor Ablauf einer halben Stunde gingen die Baselbieter sogar in Führung. Srdan Sudar köpfelte eine hohe Flanke an den Innenpfosten, von dort sprang das Leder zu ihm zurück, sodass es der Muttenzer Angreifer aus kurzer Distanz wiederum per Kopf mühelos über die Linie befördern konnte.

Die Baselbieter besassen nun die Oberhand und diktierten das Geschehen. Kurz vor der Pause wehrte ein Spiezer Verteidiger auf der Torlinie für seinen bereits geschlagenen Schlussmann einen direkten Freistoss von Hänggi ab.

Ein Handelfmeter sorgte für den Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel visierten die Gäste sofort den Ausbau der Führung an. Hänggi konnte jedoch die Vorarbeit Torres nicht erfolgreich abschliessen, da sein Ablenker das Ziel um Zentimeter verfehlte, und weil auch dem Distanzschuss von Sudar die nötige Präzision abging, blieb die Begegnung bis zum Schluss spannend.

Die Gastgeber steigerten sich nochmals und strebten leidenschaftlich den Ausgleich an. In ihre Aktionen schlichen sich allerdings zu viele Ungenauigkeiten ein, sodass sie zu keinen klaren Torchancen kamen.

Ein unnötiges Handspiel in Strafraumnähe führte dann aber zu einem gefährlichen Freistoss, den Sudar, in der Mauer stehend, ebenfalls regelwidrig mit der Hand abwehrte. Deshalb durfte Wyssen zum zweiten Mal vom Penaltypunkt antreten und der Captain der Berner Oberländer bezwang Foti auch diesmal sicher.

In der Nachspielzeit entglitt den Muttenzern beinahe sogar noch der eine Punkt, als Eron Guri frei vor Foti auftauchte, jedoch am glänzend reagierenden Keeper scheiterte.