In der letzten Runde trifft der SV Muttenz am Samstag um 16.00 Uhr zu Hause auf den FC Wohlen. Die Entscheidung im Kampf um den Ligaerhalt fiel.
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In der Auswärtsbegegnung gegen den FC Baden vergibt der SV Muttenz mit einer fürchterlichen Startphase jegliche Chance auf einen Punktgewinn, denn nach 16 Minuten liegt er bereits entscheidend mit 0:3 hinten. Die Mannschaft von Trainer Peter Schädler bekam zu Beginn überhaupt keinen Zugriff auf die Partie. Sie liess die spielstarken Gastgeber ungestört schalten und walten. Diese nutzten die ihnen gewährten Freiheiten und kombinierten sich locker und leicht durch die Muttenzer Reihen.

Den frühen Führungstreffer der Aargauer bereitete Roman Herger mit einem präzisen Querpass vor. In der Mitte geriet Captain Marc Tanner bei seinem Abwehrversuch ins Straucheln, so dass hinter ihm Gentim Uka ungehindert einschiessen konnte. Beim 2:0 narrte Dejan Jakovljevic die Baselbieter Abwehr und bezwang Emre Sahin sicher. Der offensive Mittelfeldspieler verdoppelte nur sechs Minuten später seine Torquote in dieser Partie, indem er im Anschluss an eine hohe Flanke wiederum völlig unbehelligt, volley ins Netz traf.

Nach diesem klaren Rückstand ging dann aber doch ein Ruck durch die Rotschwarzen und sie zeigten eine beachtliche Reaktion. Der bereits früh eingewechselte Elias Kägi bediente mit einem herrlichen Ball hinter die Badener Abwehr Srdan Sudar, der wuchtig vollstreckte.

Dieses Erfolgserlebnis verleite den Gästen sichtlich Selbstbewusstsein, und als Robin Hänggi mit einem Steilpass auf und davon zog, Goalie Marvin Hübel umkurvte, schien der Anschlusstreffer perfekt zu sein. Der zurückeilende Aargauer Innenverteidiger Cedric Franek bereinigte jedoch die Situation in extremis.

Kontrolle über das Spiel

Die Hausherren verloren nun plötzlich die Kontrolle über das Spiel und offenbarten in der Defensive Schwächen. So mussten sie den Gästen eine weitere klare Chance zugestehen. Sudar konnte einen weiten, hohen Ball zwischen zwei gegnerischen Abwehrleuten kontrollieren und kam freistehend zum Abschluss. Sein Schuss fiel aber zu harmlos aus und stellte Hübel vor keine Probleme. In ihrer besten Phase verpassten es die Muttenzer nochmals heranzukommen, weil ihnen die nötige Kaltblütigkeit vor dem gegnerischen Tor abging. Auch in dieser Beziehung war ein Klassenunterschied zwischen dem Auf- und dem Abstiegskandidaten unübersehbar.

In der zweiten Halbzeit plätscherte die Partie über weite Strecken dahin. Einzig der vor dem Seitenwechsel eingewechselte Badener Junior Joel Brack sorgte noch für etwas Torgefahr. Nach einer Stunde traf er lediglich den Pfosten, und in der Schlussphase realisierte er das auch in dieser Höhe verdiente 4:1-Schlussresultat.

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