Wie die Gemeinde Sins mitteilt, ist die gesamte Abfallmenge inklusive Sonderabfälle in 2021 um 3,6 Prozent gesunken und lag bei 484,6 Kilogramm pro Einwohner.
Abfallcontainer
Abfallcontainer - pixabay

Per Jahresbeginn 2021 wurden die Verbrauchsgebühren bei den 35-Liter-Säcken, der Sperrgutmarken und den Containerplomben gesenkt. Zudem wurden die Grundgebühren angepasst. Auf der einen Seite erfuhren die Grundgebühren für Privathaushalte eine Senkung von 90 Franken exklusive der Mehrwertsteuer, auf der anderen Seite werden neu auch Grundgebühren für Betriebe erhoben.

Der Aufwandüberschuss beziehungsweise die Entnahme aus den Reserven beläuft sich auf 51'257,01 Franken anstelle der budgetierten 28'600 Franken. Dadurch ist das Nettovermögen per Jahresende auf 354'663,90 Franken gesunken.

Das gegenüber dem Budget schlechtere Ergebnis führt insbesondere daher, dass Massnahmen für die korrekte Entsorgung von Elektroschrott und Styropor beim Recyclingpark getroffen werden mussten, welche knapp 26'000 Franken kosteten und nicht geplant waren.

Weniger Abfallmenge in 2021

Die Grüngutmenge ist ebenfalls von 804,3 Tonnen auf 795,1 Tonnen um gut ein Prozent gesunken. Während die Mengen beim Papier und Karton mit 242,1 Tonnen und Weissblech gestiegen sind, sanken die Mengen beim Alteisen und beim Glas mit 155 Tonnen.

Die gesamte Abfallmenge inklusive Sonderabfälle ist gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent gesunken und lag bei 2091,3 Tonnen oder 484,6 Kilogramm pro Einwohner. Die wieder gesunkenen Abfallmengen dürften auf den Umstand zurückzuführen sein, dass im Jahr 2020 mit dem Beginn der Corona-Pandemie zusätzliche «Räumaktionen» durchgeführt wurden, welche im entsprechenden Jahr für rekordhohe Mengen sorgten.

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