Wie die Gemeinde Wängi informiert, gehen bei der Kantonspolizei Thurgau Meldungen immer wieder ein, dass «Falsche Polizisten» Senioren kontaktieren.
Dorfstrasse in Wängi im Bezirk Münchwilen.
Dorfstrasse in Wängi im Bezirk Münchwilen. - Nau.ch / Simone Imhof

Telefonbetrüger haben im Moment Hochkonjunktur. Immer wieder gehen bei der Kantonspolizei Thurgau Meldungen ein, dass Kriminelle mit der Masche «Falsche Polizisten» Senioren kontaktieren. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.

Die Kriminellen geben sich als Polizisten aus und behaupten beispielsweise, dass in der Nachbarschaft viele Einbrüche stattgefunden hätten und die Angerufenen in Gefahr seien. Die Opfer werden überzeugt, ihr Geld und ihre Wertsachen «der Polizei zur sicheren Aufbewahrung» zu übergeben. Leider haben die Betrüger immer wieder Erfolg, und die Geschädigten werden teils um mehrere Zehntausend Franken gebracht.

Die Kriminellen gehen sehr geschickt vor, verwickeln ihre Opfer nicht selten in stundenlange Gespräche und versetzen diese mit den bedrohlich erscheinenden Geschichten in Angst und Schrecken. Die Polizeikorps warnen seit Jahren vor dieser Betrugsmasche. Es ist aber sehr hilfreich, wenn zusätzlich nahestehende Personen wie Töchter, Söhne, Enkel oder Freunde die Senioren in ihrem Umfeld sensibilisieren.

Im Grunde muss man sich nur eine Faustregel merken: Vorsicht, wenn jemand am Telefon Geld oder Wertsachen will. Die echte Polizei wird niemals Geld oder Wertsachen zur «sicheren Aufbewahrung» abholen respektive annehmen. Weitere Infos und Tipps gibt es im Internet auf der Webseite von «Telefonbetrug».

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