Neuer Treffpunkt für Jugendliche an der Dübendorfstrasse
Ein Teil des Parkplatzes gegenüber dem ehemaligen Restaurant Quälle eignet sich bestens für eine Zwischennutzung durch den Verein Jugendarbeit Fällanden.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen brauchen in den verschiedenen Dorfteilen geeignete, attraktive und jugendgerecht gestaltete Plätze als Treffpunkte. Diese Orte sollen von den Jugendlichen gemeinsam mit der Jugendarbeit gestaltet werden, um eine Integration der jungen Bevölkerung ins Gemeindeleben zu fördern.
Zudem verfügt die Jugendarbeit im bestehenden Jugendhaus bei der Reformierten Kirche nicht über genügend Raum, um die vorhandenen Bedürfnisse abzudecken. Aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Entwicklung ist es auch wichtig, dass sie ihre Angebote im Bereich der mobilen Jugendarbeit – das Aufsuchen der Jugendlichen an ihren Treffpunkten im öffentlichen Raum – intensivieren und vermehrt Angebote im Freien anbieten kann.
Die gemeinsame Gestaltung von Aussenräumen gehört zu diesen Massnahmen. Im intensiven Austausch mit allen involvierten Stellen hat sich ergeben, dass ein Teil des Parkplatzes gegenüber dem ehemaligen Restaurant Quälle zur Zeit ungenutzt ist und sich für eine Zwischennutzung durch den Verein Jugendarbeit Fällanden (VJAF) bestens eignet.
Aussenraum mit Recyclingmaterialien gestaltet
Dieser Aussenraum soll von den Jugendlichen in Zusammenarbeit mit dem Team der Jugendarbeit mit Recyclingmaterialien gestaltet und belebt werden. Angedacht ist eine flächige Aufschüttung von 30 m2 auf dieser gemeindeeigenen Parzelle, die dann mit einer Holzplattform überdeckt wird.
Für die Sanierung der Liegenschaften am Eichwiswäg und Unterdorfwäg wird parallel entlang der Baustellenzufahrt für voraussichtlich zwei Jahre eine mobile, einseitig beplankte Baustellenwand erstellt. Diese dient einerseits als Staubschutz, andererseits als Abgrenzung und Schutz für die Jugendlichen.
Gegen die Dübendorfstrasse hin bleibt diese Bauwand neutral weiss, damit der Verkehr strassenseitig nicht unnötig abgelenkt wird. Die Rückseite kann durch die Jugendlichen kreativ genutzt werden.
Eigenleistungen und «Learning by doing»
Ausserdem wird dieser neue Treffpunkt mit einem mobilen WC sowie einem Strom- und Wasser-/Abwasseranschluss ausgerüstet. Im Sinne von Eigenleistungen und «Learning by doing» werden die notwendigen Arbeiten in enger Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde und dem VJAF ausgeführt. Davon werden die heranwachsenden Jugendlichen in hohem Masse profitieren.
Zunächst wird im Sommer die Bauwand durch die Jugendlichen gestaltet, im zweiten Schritt kann die Plattform gebaut werden, die weiteren Aufbauten vervollständigen das Projekt in einem dritten Schritt. Für die Gemeinde Fällanden entstehen Kosten in der Höhe von maximal Fr. 10'000.–.
Diese setzen sich zusammen aus Material für den Unterbau, die Plattform, für den Bauzaun, die Baubewilligung und die eventuellen Anschaffungskosten eines günstigen Containers.






