In der Zentralschweiz starben in den letzten Wochen mehr ältere Menschen als zu erwarten war. Die Übersterblichkeit bei den Über-65-Jährigen dauert seit acht Wochen an, wie die Luzerner Statistikstelle Lustat am Mittwoch mitteilte.
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Eine Frau in einem Altersheim geht mithilfe eines Rollators. (Symbolbild) - Keystone

Vom 19. Oktober bis 13. Dezember liege in der Zentralschweiz die Anzahl der wöchentlichen Todesfälle in dieser Alterskategorie über der Bandbreite der zu erwartenden Todesfälle, schrieb Lustat. Zuletzt habe es in einer Woche 160 Todesfälle gegeben, dies bei einer zu erwartenden Bandbreite von 79 bis 132 Todesfälle.

Bei den Unter-65-Jährigen sei in der Zentralschweiz die Übersterblichkeit nur vorübergehend festgestellt worden, teilte Lustat mit.

Lustat publizierte zudem die Daten zum Kanton Luzern. Bei Personen ab 65 Jahren seien vom 23. März bis 13. Dezember 2021 Todesfälle registriert worden. Seit dem 16. November liege die Zahl der wöchentlichen Todesfälle über der Bandbreite der zu erwartenden Todesfälle. Es sei seit vier Wochen eine Übersterblickeit festzustellen. Bei den Unter-65-Jährigen sei dagegen keine Übersterblichkeit festgestellt worden.

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