Stadt Luzern

Stadtrat will Kulturverträge bis 2030 verlängern

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Der Stadtrat beantragt 13,8 Millionen Franken für Kulturverträge von 2027 bis 2030. Für die Kinoförderung sind jährlich zusätzlich 400'000 Franken vorgesehen.

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Kanton Luzern: Der Rathausquai in der Stadt Luzern (Symbolbild) - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

Wie die Stadt Luzern schreibt, stärkt die städtische Kulturförderung die kulturelle Vielfalt der Stadt, schafft verlässliche Rahmenbedingungen für die Kulturbetriebe und fördert ein qualitativ hochwertiges Kulturangebot für die Bevölkerung.

Mit den mehrjährigen Subventionsverträgen schafft die Stadt Luzern gleichzeitig Planungssicherheit für die Kulturbetriebe. Der Stadtrat beantragt für die Jahre 2027 bis 2030 Sonderkredite von insgesamt 13,8 Millionen Franken.

Verlängerung bis 2030

Die Subventionsverträge werden für die Förderperiode 2027–2030 mit dem Verein Südpol Luzern, der Stiftung Kleintheater Luzern, dem Verein Netzwerk Neubad Luzern und dem Verein Konzertzentrum Schüür sowie die entsprechenden Gebrauchsleihen (Südpol, Neubad, Schüür) verlängert.

Mit der Verlängerung der Subventionsverträge um vier Jahre werden der kulturelle Mittelbau und dessen Kulturprogramm gestärkt, professionelle und zeitgemässe Organisationsstrukturen gefördert und deren Weiterentwicklung begünstigt.

Beat Züsli dazu: «Mit der Verlängerung der Subventionsverträge investiert die Stadt Luzern gezielt in eine vielfältige kulturelle Grundversorgung und stärkt die Lebensqualität, die gesellschaftliche Teilhabe sowie die Attraktivität der Stadt».

Die Subventionsbeiträge für die Förderperiode 2027 bis 2030 setzen sich wie folgt zusammen: 6'100'908 Franken für den Verein Südpol Luzern, 1'920'000 Franken für die Stiftung Kleintheater, 2'038'884 Franken für den Verein Netzwerk Neubad und 2'131'200 Franken für den Verein Konzertzentrum Schüür.

Sicherung des Kinostandorts Luzern

Programm- und Arthouse-Kinos haben sich zu wichtigen Bühnen der Filmkultur und zu wichtigen Plattformen für Festivals, Veranstaltungen und Kulturvermittlung entwickelt. Gleichzeitig ist die Kinolandschaft in der Stadt Luzern in den vergangenen Jahren stark geschrumpft. Mit der Schliessung mehrerer Kinos gingen zahlreiche Leinwände verloren.

Heute zählen das Kino Capitol, das Filmtheater im Verkehrshaus sowie die Kinos Bourbaki und stattkino zu den wenigen verbleibenden Filmspielstätten in der Stadt Luzern. Um die Vielfalt des städtischen Kinoangebots zu erhalten, beantragt der Stadtrat finanzielle Mittel in der Höhe von jährlich 400'000 Franken für die Kinoförderung.

Damit werden Programm- und Arthouse-Kinos dabei unterstützt, den Herausforderungen der Digitalisierungs- und Pandemiefolgen sowie dem veränderten Konsumverhalten zu begegnen. Ziel ist es, Luzern als kulturellen Filmstandort zu sichern und den Verlust an Kinoangeboten zu verhindern. Die Förderung von Programm- und Arthouse-Kinos hat sich in vielen Schweizer Städten als wirksam erwiesen und das filmkulturelle Angebot gestärkt.

Der Kulturförderbeitrag dient als Ausschreibungsgrundlage, auf die sich Programmkinos und Arthouse-Kinos wie beispielsweise das stattkino oder die Bourbaki-Kinos oder auch andere nicht gewinnorientierte Kinoangebote mit konkreten Konzepten für kulturelle Vielfalt, lokale Filmförderung und gesellschaftlichen Austausch bewerben können.

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