Wer in Luzern nach einer verstorbenen Person sucht, die auf einem der städtischen Friedhöfe bestattet wurde, wird künftig im Internet fündig. Die Stadt bietet ab Ende Jahr eine digitale Grabsuche an.
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Stadt Luzern. (Symbolbild) - Keystone

Wöchentlich rund 30 Mal würden Mitarbeitende der Friedhofverwaltung nach der letzten Ruhestätte bestimmter Personen gefragt. Darauf reagiere man nun mit digitalen Friedhofplänen, teilte die Stadt Luzern am Donnerstag mit. Die Arbeiten dazu seien im Gange, das entsprechende Portal dürfte ab Ende Jahr unter www.friedhof.stadtluzern.ch aufgeschaltet werden.

Gesucht werden kann nach Vor- und Nachnamen, Todes- und Geburtsjahr sowie dem Ort des Friedhofs. Die seit den 1980er-Jahren Verstorbenen seien bereits in eine Friedhofsoftware erfasst, diese Daten seien die Grundlage für das Projekt.

Ab 2022 werden dann auch Todesfälle, die sich vor 1980 ereignet haben, erfasst und aufgeschaltet. Wer nicht will, dass seine verstorbenen Angehörigen auf dem Portal erscheinen, kann dies der Friedhofverwaltung melden.

Auf den vier städtischen Friedhöfen sowie auf dem Hoffriedhof sind insgesamt 21'000 Personen bestattet, bei denen die Grabesruhe noch nicht abgelaufen ist. Allein auf dem Friedhof Friedental sind es 18'000 Verstorbene.

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