Obwohl die Coronamassnahmen die Finanzen des Kantons Luzern etwas stärker belasten als zuletzt angenommen, dürfte die laufende Rechnung noch besser ausfallen als budgetiert. Die zweite Hochrechnung geht von einem Plus von 21,4 Millionen Franken aus. Budgetiert war ein Minus von fast 50 Millionen Franken.
Reto Wyss
Der Luzerner Regierungsrat Reto Wyss während der Luzerner Kantonsratssitzung vom Montag, 15. März 2021 in der Stadthalle in Sursee während der Corona-Pandemie. - Keystone

Dass die Erfolgsrechnung 2021 wohl nicht wie ursprünglich vorgesehen mit roten Zahlen abschliessen wird, hatte Finanzdirektor Reto Wyss (Mitte) bereits Ende Juni verkündet. Nach der ersten Hochrechnung korrigierte er damals das Ergebnis von einem Minus zu einem Plus von 3,1 Millionen Franken.

Nun sieht das Bild noch besser aus, wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Der erwartete Überschuss beläuft sich aktuell auf 21,4 Millionen Franken, insbesondere dank höherer Steuereinnahmen.

So sind die kantonalen Steuererträge und die Anteile an Bundessteuern 115,2 Millionen Franken höher als ursprünglich budgetiert. Im Juni war der Finanzdirektor noch von 87,7 Millionen Franken höheren Erträgen ausgegangen.

Etwas höher dürfen aber auch die Mehrausgaben wegen der Coronamassnahmen ausfallen - von 137 Millionen Franken war die Regierung nach der ersten Hochrechnung ausgegangen, nun kämen noch 11 Millionen Franken dazu.

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