Sieben Unternehmen beteiligen sich freiwillig am Pilotbetrieb für präventive Coronatests im Kanton Luzern, die ersten Rückmeldungen sind positiv. Luzern will darum solche seriellen Massentests «möglichst rasch» auf den ganzen Kanton ausweiten.
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Die Altstadt von Luzern mit dem Luzerner Seebecken. - Keystone

Im Moment werte das Luzerner Gesundheits- und Sozialdepartement (GSD) die Erfahrungen aus dem einwöchigen Testbetrieb aus und nehme Optimierungen vor. Der Pilotbetrieb werde bis voraussichtlich Ende dieser Woche verlängert, teilte die Staatskanzlei am Montag mit.

Diese Verlängerung sei notwendig, um eine Anmelde-Software zu definieren, mit der sich interessierte Institutionen anmelden können. Ebenfalls noch in Abklärung sei, wie die Logistik kurz-, mittel- und langfristig ausgestaltet werde. Sobald die offenen Fragen und der Start des Regelbetriebs geklärt seien, informiere das GSD.

Von den 869 Personen, die sich in der vergangenen Woche im Rahmen des Pilotbetriebs einem Test unterzogen hätten, seien drei positiv getestet worden, heisst es weiter. Das Testen in den Betrieben ist für alle Personen freiwillig und kostenlos. Finanziert werden Tests durch den Bund.

Im Rahmen von freiwilligen Tests, die einmal pro Woche im jeweiligen Betrieb durchgeführt werden, sollen asymptomatische mit Covid-19 infizierte Personen eruiert und so Ansteckungsketten zu einem möglichst frühen Zeitpunkt unterbrochen werden.