Im Schlossbach in Kriens wurde am Montag, 26. April, eine Gewässerverschmutzung festgestellt. Auf einer Länge von 300 Metern verendeten sämtliche Bachforellen.
Gewässerverschmutzung
Auf einer Länge von rund 300 Metern verendeten aufgrund der Gewässerverschmutzung Fische, insbesondere Bachforellen. - Luzerner Polizei

Am Montag, kurz vor 21 Uhr, wurde der Luzerner Polizei gemeldet, dass im Bereich der Himmelrichstrasse in Kriens der Schlossbach weisses Wasser mit Schaumbildung führe. Zudem habe ein Seifengeruch festgestellt werden können. Auf einer Länge von rund 300 Metern verendeten aufgrund der Gewässerverschmutzung Fische, insbesondere Bachforellen. In der Folge errichtete die Feuerwehr Kriens eine Sperre und spülte den Schlossbach.

Die Ursache der Gewässerverschmutzung dürfte mutmasslich darin liegen, dass ein Anwohner einen Farbkübel mit weisser Wohnraumfarbe ausgewaschen und das Restwasser in einen Abwasserschacht geleert hat.

Im Einsatz standen nebst der Feuerwehr Kriens auch Mitarbeitende der Dienststelle Umwelt und Energie sowie der kantonale Fischereidienst der Dienststelle Landwirtschaft und Wald.

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