Der Kanton Luzern hat zum vierten Mal die besten Zentralschweizer Weine auserkoren. Noch nie wurden so wenige Weine eingereicht wie in diesem Jahr. Den Preis für den besten Roten teilen sich zwei Weingüter aus Obwalden und Luzern.
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Schweizer Weine sind auf dem Vormarsch. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/OBS/LUZERNER WEINMESSE/MCH GROUP

In der Kategorie Rotwein sortenrein schwangen zwei Weine von 2018 obenaus, die beide im Barrique ausgebaut wurden, wie die Luzerner Staatskanzlei am Donnerstag mitteilte. Den ersten Preis erhielten das Weingut Klosterhof in Aesch LU für den «Abt Ambros» und das Weingut Tellen aus Kägiswil LU für den «Regent».

Der beste Weisswein sortenrein lieferte der Seeburghof aus Luzern mit dem «Solaris» 2020. In der Kategorie Weisswein Assemblage gewann Rätlisbacher Weine aus Ebikon, und beim Rotwein-Pendant überzeugte der «Scuro Intenso Cabernet» der Brunner Weinmanufaktur aus Hitzkirch die Jury unter der Leitung von Ivan Barbic.

28 Winzerinnen und Winzer reichten 63 Weine ein. Davon stammten 50 aus dem Kanton Luzern, sechs aus dem Kanton Uri, je drei aus den Kantonen Zug und Schwyz und ein Wein aus dem Kanton Obwalden.

Während die Zahl der Teilnehmer in etwa stabil blieb, sank jene der eingereichten Weine deutlich. Die Zahl stieg seit Beginn von 66 auf zuletzt 94 Weine. Der Kanton Luzern vergibt den Weinpreis seit 2018. Nach der Erstauflage erweiterte der Kanton das Prämierungsgebiet auf die ganze Zentralschweiz.