Ja zu preisgünstigen Klein- und Alterswohnungen im Würzenbachzentrum

    Mit dem Ja zur Würzenbachmatte ermöglichen die Stimmberechtigten der Reformierten Kirche Luzern, rund 30 preisgünstige Klein- und Alterswohnungen zu bauen.

    Rieska Dommann, Grossstadtrat FDP und Präsident der Baukommission. - Komitee lebendiges Würzenbachquartier

    Die Quartierbewohnerinnen und Quartierbewohner haben in unterschiedlichen Mitwirkungsprozessen das Zielbild für das Quartier Würzenbach im Jahr 2035 ausgearbeitet. Es zeigte sich unter anderem, dass im Zentrum preisgünstige und altersgerechte Wohnangebote sowie Wohnen mit Dienstleistungen fehlen.

    «Wir freuen uns sehr über die Zustimmung zur Umzonung unseres Grundstücks und das Vertrauen in die Reformierte Kirche. Als solidarische Institution können wir so weiterhin im Quartier aktiv bleiben und unseren Beitrag für eine hohe Lebensqualität im Alter sowie für die Gemeinschaft leisten», sagt Marlene Odermatt, Präsidentin Reformierte Kirche Luzern.

    Zustimmung ist eine Stärkung des Quartierlebens

    Die Nachfrage für Wohnen mit Dienstleistungen steigt aufgrund der demografischen Bevölkerungsentwicklung. Wer im Quartier lebt und in ein soziales Netz von Familie, Freunden sowie Nachbarn eingebettet ist, möchte möglichst lange in diesem Umfeld den Lebensmittelpunkt haben.

    «Die Stadt Luzern fördert das selbstbestimmte Wohnen im Alter und beteiligt sich mit gezielter Quartierarbeit an der altersdurchmischten Vernetzung. Die Reformierte Kirche Luzern leistet dabei mit dem geplanten Projekt einen wertvollen Beitrag zu beiden Anliegen», erklärt Rieska Dommann, Grossstadtrat FDP und Präsident der Baukommission.

    Auch dem Anliegen für preisgünstigen Wohnraum kommt die Eigentümerin nach, indem die quartierübliche Miete minus 10 Prozent verbindlich mit der Umzonung in der Bau- und Zonenordnung festgehalten wird.

    Ja zur Ökologie

    Auf dem Areal Würzenbachmatte kann in den nächsten Jahren anstelle eines wenig genutzten Gebäudes aus den 1960er Jahren mit Ölheizung und einem hohen Energieverbrauch ein ökologisch nachhaltiges Wohnprojekt entstehen. Dies ist eine Chance für das Quartier und auch die Energiestadt Luzern.

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