HSLU schliesst Jahr mit 8,5 Millionen Franken Gewinn ab
Die Hochschule Luzern erzielt 2025 einen operativen Gewinn von 3,164 Millionen und einen Gesamtgewinn von 8,5 Millionen Franken bei 357,9 Millionen Umsatz.

Wie die Hochschule Luzern mitteilt, studieren neu 8696 Personen an der HSLU, das sind 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Aus den Konkordatskantonen stammen rund 38 Prozent der Studierenden, aus den übrigen Kantonen rund 52 Prozent und rund zehn Prozent aus dem Ausland.
Gemäss dem aktuellen, alle vier Jahre erscheinenden Bildungsbericht zieht die HSLU im Vergleich mit anderen Fachhochschulen weiterhin überdurchschnittlich viele ausserkantonale Studierende an.
«Unser Angebot ist fachlich und qualitativ überzeugend», erklärt Rektorin Barbara Bader. «Vor dem Hintergrund eines sich wandelnden Arbeitsmarktes ist das Profil der Fachhochschulen attraktiv. Die Verschränkung von Praxisbezug und wissenschaftsbasiertem Arbeiten hat Zukunft. Das sehen viele junge Menschen», so Barbara Bader weiter.
Sie fügte noch hinzu: «Wir ziehen sowohl Personen aus der Berufsbildung als auch junge Menschen mit einer gymnasialen Matur an, die sich vor oder während dem Studium praktische Erfahrung aneignen. Wir sind ein Magnet für kluge Köpfe. Eine Erfolgsgeschichte schreiben wir derzeit auch mit PiBS, dem praxisintegrierten Bachelor-Studium für die MINT-Fächer.»
Erfolgreiche Weiterbildungen
Die Anzahl der Weiterbildungs-Teilnehmenden erhöhte sich auf über 13’000 Personen. Davon nahmen etwa 5600 an einem der MAS-, DAS-, CAS-, SAS-Programme teil, alle weiteren bildeten sich in Fachkursen weiter. Die neu eingerichteten Short Advanced Studies-Programme (SAS) stossen auf Resonanz und sind sehr gefragt.
Forschungsfinanzierung wichtiger denn je
Aufgrund der sich abkühlenden Wirtschaftslage und der bereits spürbaren Mittelreduktionen der Forschungsförderungsagenturen wie Innosuisse verringerte sich der Forschungsanteil der HSLU erstmals von 25 auf 24,2 Prozent.
Um diese Entwicklung zu stabilisieren, investierte die Hochschule entsprechend mehr interne Mittel in diesen Leistungsbereich. «Die Grundfinanzierung durch Träger wird zukünftig noch wichtiger werden, um den Innovations- und Werkplatz der Zentralschweiz weiterhin zu stärken», sagt Barbara Bader.
Trägerkantone stärken Eigenkapital
Die Eigenkapitalquote der HSLU liegt mit 6,4 Prozent erstmals wieder über dem vorgegebenen Wert von sechs Prozent. Neben dem positiven Betriebsergebnis in der Höhe von 3,164 Millionen Franken, war dies durch eine Einmaleinlage von 5,34 Millionen Franken durch die Träger möglich. Das Eigenkapital der Hochschule Luzern beträgt neu 21,7 Millionen Franken.
Die Jahresrechnung der HSLU schloss bei einem Umsatz von 357,9 Millionen Franken und einem Gewinn von 8,5 Millionen Franken ab. Operativ ergibt sich ein Gewinn von 3,164 Millionen Franken (Vorjahr 2,757 Millionen Franken).
Die Gemeinkosten der HSLU bewegen sich weiterhin deutlich unter dem schweizerischen Mittel. Dasselbe gilt für die Kosten pro Studierende. Im Durchschnitt liegen die Studiengänge der HSLU signifikant unter den SBFI-Werten.
Insgesamt arbeiten 2144 Personen an der HSLU. Davon sind 973 Professoren und Dozierende, 546 assistierende und wissenschaftliche Mitarbeitende. Im Bereich Administration und Technik sind 590 Personen tätig. Dazu kommen 35 Lernende, Praktikanten.










