246 Fälle hat die Baselbieter Ombudsstelle 2021 behandelt. Das ist lediglich einer mehr als im Jahr zuvor.
Regierungsgebäude am Ende der Rathausstrasse in Liestal.
Regierungsgebäude am Ende der Rathausstrasse in Liestal. - Nau.ch / Werner Rolli

Gestiegen sind die Fallzahlen in den Bereichen des Kantons- und Gemeindepersonals sowie der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb). Die Ombudsstelle führt die Zunahme in den beiden Bereichen zum Teil auf die Corona-Pandemie zurück, wie sie in ihrem am Montag, 20. Juni 2022, veröffentlichten Jahresbericht schreibt. Diese habe bei instabilen Familienverhältnissen und vulnerablen Personen zu besonderen Belastungssituationen geführt.

Das gelte auch für die Mitarbeitenden von Kanton und Gemeinden, die sich wegen Schwierigkeiten mit der Verwaltung an die Ombudsstelle gewendet hätten, heisst es weiter. Beim Personalbereich habe neben der pandemiebedingten Belastungssituation auch das revidierte Lohnsystem des Kantons, das neu eine Leistungskomponente enthalte, zu Beanstandungen geführt.

Von den 246 eingegangenen Fällen konnte die Ombudsstelle 228 abschliessen. Dazu kamen 171 Anfragen sowie Auskünfte, welche die beiden Ombudspersonen des Kantons erledigen mussten.

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