Wie die Jagdgesellschaft Buechhalden mitteilt, ist sie auch Ende Juni mit der Rehkitzrettung stark gefordert.
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Ein Rehkitz spaziert durch das Gras. - Keystone

Ab Mitte Mai bis Ende Juni ist die Jagdgesellschaft Buechhalden mit der Rehkitzrettung sehr gefordert. Die Rehgeissen setzen ihre Kitze, vielmals zwei, in die Heuwiesen ab. Zeitgleich sind die Bauern mit dem Mähen des Heugrases beschäftigt. Damit die Rehgeissen vor dem Mähen ihre Kitze aus dem Gras holen, werden durch die Jägerschaft die Wiesen mit hohen Stangen, bestückt mit Papier-Säcken, verblendet.

Durch diese neuen Objekte in den Wiesen werden die Rehgeissen unsicher und locken ihre Kitze in der Nacht von den Wiesen weg. Je nach Verfügbarkeit wird auch mit einer Drohne gearbeitet. Die angebrachte Wärmebildkamera stellt die kleinen warmen Geschöpfe in der Wiese fest, und stellt diese als helle Punkte auf dem Bildschirm des Piloten dar.

Anschliessend wird ein Helfer an den angezeigten Fundort gelotst. Er kann dann das Kitz aus dem hohen Gras, behutsam gehalten mit einem Büschel Gras, an den sicheren Waldrand tragen. Die Mutter wird das Kitz in der Nacht wieder finden, da der Ruf des Kitzes, das Fippen von der Mutter von weitem gehört wird.

In dieser intensiven Zeit sind die Mitgliederder Jagdgesellschaft Buechhalden vermehrt mit Fahrzeugen auf den Feldwegen unterwegs.

Letztes Jahr konnten sie zwei Kitze mit Ohrmarken markieren. Sie melden Wildtier Schweiz die Markierung für Ihre Datenbank. Auf der Hompage von Wildtierschweiz: wildtier.ch/projekte/rehkitzmarkierung/jahresbericht, können Sie viele Information über die Rehkitzrettung, das Rehwild und viele andere Tierarten wie Hirsch oder Gämse erfahren.

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