Neue Liestaler Asylunterkunft ersetzt noch keine Zivilschutzanlagen

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    Liestal,

    Der Bund bevorzugt, lieber fünf Zivilschutzanlagen zu «nur» 50 Prozent zu belegen, als drei zu je 95 Prozent, so das Staatssekretariat für Migration (SEM).

    Die Kaserne in Liestal.
    Die Kaserne in Liestal. - Nau.ch / Werner Rolli

    Vorderhand will der Bund die unterirdischen Asylunterkünfte in der Region Basel nicht schliessen. Die am Donnerstag, 3. November 2022, angekündigte neue Unterkunft in der Kaserne Liestal soll aber die Zivilschutzanlagen entlasten.

    Dies sagte das Staatssekretariat für Migration (SEM) gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    «Erste Priorität hat die tiefere Belegung der Zivilschutzanlagen», sagte ein SEM-Sprecher. Der Bund bevorzuge lieber fünf Zivilschutzanlagen zu «nur» 50 Prozent zu belegen, als deren vier zu je 80 Prozent oder gar drei zu je 95 Prozent.

    «In zweiter Priorität folgen allfällige Schliessungen», sagte der SEM-Sprecher.

    Eröffnung der Asylunterkunft Kaserne Liestal am 14. November

    Der Bund eröffnet am 14. November in der Turnhalle der Kaserne Liestal eine temporäre Asylunterkunft für bis zu 200 Personen. Dort werden gemäss SEM voraussichtlich bis Ende Jahr Flüchtlinge untergebracht.

    Aufgrund des hohen Zustroms von Flüchtlingen dienen zurzeit in der Region Basel mehrere unterirdische Anlagen als Aussenstationen des Bundesasylzentrums Basel.

    In Allschwil, Arlesheim wie auch an zwei Standorten in Kleinhüningen werden Zivilschutzanlagen als Unterkünfte genutzt.

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