Gasspürer kontrollieren Leitungen in Liestal
Vom 9. März bis etwa 10. April 2026 prüfen Spezialisten im Auftrag der IWB das Erdgasnetz in Liestal. Ziel ist es, kleinste Lecks frühzeitig zu erkennen.

Wie die Stadt Liestal mitteilt, lässt die IWB wie jedes Jahr auch 2026 routinemässig einen grossen Teil der Erdgasleitungen auf ihre Dichtheit hin überprüfen. Dazu sind Gasspürer der Firma Sewerin im Auftrag der IWB im Einsatz.
Vom 9. März bis circa 10. April 2026 sind die Gasspürer mit ihren gelben Westen auch in Liestal unterwegs.
Ausgerüstet mit einer sogenannten Teppichsonde, einem Computer, einem Messgerät und einem GPS-Empfangsgerät macht sich der Gasspürer auf die Suche nach undichten Stellen im Netz.
Früherkennung durch präzise Messungen
Mit dem Messinstrument prüfen sie, ob die Luft Erdgasanteile im Millionstel-Bereich enthält. Das ist gleichbedeutend mit einem Anteil von 0,0001 Prozent.
Die Schwelle ist bewusst so tief angesetzt, denn sie gibt einen Hinweis auf mögliche Materialermüdungen – weit unterhalb jeglicher Gefährdungsschwelle und lange bevor der Gasaustritt negative Auswirkungen haben könnte.
Mit diesem «Spüren» von Gas kann man minimale Materialschäden und sich abzeichnende Beeinträchtigungen im Erdgasnetz frühzeitig erkennen und vorbeugende Massnahmen treffen.
Kontrollen auch auf privatem Grund
Teilweise nehmen die Gasspürer Sondierbohrungen vor, um einen Befund zu überprüfen oder genauer einzugrenzen. ln diesen Fällen kommt innerhalb weniger Tage ein IWB-Montageteam, um allfällig notwendige Instandsetzungsarbeiten durchzuführen.
Die Gasspürer kontrollieren auch die Leitungsabschnitte, die zu den Liegenschaften hinführen. Dazu müssen sie privaten Grund betreten. Alle Anwohner werden dafür um Verständnis gebeten.










