Spray-Workshop stärkt Identifikation mit öffentlichem Raum
40 Meter Wand, 100 Schüler und das Künstlerduo «Tony’s Tones»: Mit diesen «Zutaten» wurde der partizipative Spray-Workshop in Lenzburg zum prägenden Ereignis.

Mit einem partizipativen Spray-Workshop hat die Jugendarbeit am 6. Juni gemeinsam mit Schülern der Schulanlage Angelrain in Lenzburg eine rund 40 Meter lange Wand kreativ gestaltet.
Wie die Stadt Lenzburg schreibt, steht das Projekt auch für Mitwirkung, Kreativität und die aktive Mitgestaltung des öffentlichen Raums.
Insgesamt 100 Schüler in die Entwicklung mit einbezogen
Ausgangspunkt des Projekts waren wiederkehrende Schmierereien auf dem Schulareal. Ziel des Workshops war es, die betroffene Fläche gemeinsam mit Jugendlichen neu zu gestalten und somit zukünftige Schmierereien zu reduzieren.
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Immobilien, der Schule Angelrain sowie der Kulturgesellschaft Lenzburg umgesetzt. Die Kulturgesellschaft, die seit März unter dem Namen «Aufwind» auftritt, unterstützte das Vorhaben finanziell.
Ein zentrales Element des Workshops war die Zusammenarbeit mit der Schule Angelrain: Alle vier sechsten Klassen – insgesamt rund 100 Schüler – wurden in die Entwicklung des Wanddesigns einbezogen. Bei der Umsetzung vor Ort wirkten zwölf Kinder aktiv mit und setzten ihre Ideen gemeinsam mit dem Künstlerduo «Tony’s Tones» künstlerisch um.
Durch Mitwirkung Identifikation mit öffentlichem Raum stärken
Der Workshop zeigte, wie durch Mitwirkung und kreative Gestaltung die Identifikation mit dem öffentlichen Raum gestärkt werden kann.
Gleichzeitig werden Kreativität und informelle Bildungsprozesse gefördert. Die gemeinsam gestaltete Wand trägt zudem zu einer attraktiven Umgebung und einem positiven Schulhausklima bei.










