Wie die Stadt Lenzburg berichtet, entscheidet die Legislative am 27. Oktober 2022 über die Kredite zum Malagapark und die Kanalverlegung der Bahnhofstrasse.
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Der Grosse Rat bewilligte am 21. Juni 2022 den Verpflichtungskredit für den Neubau des Bezirksgerichts.

Die Grundidee des Malagaparks wurde im Rahmen des Wettbewerbs für das neue Bezirksgerichtsgebäude entwickelt.

Durch den Neubau des Bezirksgerichts soll der Freiraum zwischen Bahndamm, Geschäftshaus Malaga, Tunnel und Wohnsiedlung Marktmatte umgestaltet werden.

Es ist das Ziel, den Park als naturnaher Aufenthaltsort aufzuwerten.

Es entstehen verschiedene Ebenen im Park

Zudem soll er mit dem ökologisch wichtigen Bahndamm in Verbindung stehen und neben Wiesen auch Raum für Kleinstrukturen aufweisen sowie einen Beitrag zur Biodiversität leisten.

Im Zusammenhang mit dem Ausbau des Knotens Freiämterplatz wird zudem der Anschluss an das zukünftige Rad- und Fusswegnetz des Parks verbessert.

Weiter entstehen im Park durch eine fein gegliederte Topografie verschieden nutzbare Flächen und Ebenen: Die Spielwiese und das Spielband bilden die beiden Hauptebenen.

Der Park greift schliesslich das Thema des ehemaligen Stadtbahnhofs und der ehemaligen Seetalbahn auf und fügt sich so als weiteres Glied in den Industriekulturpfad ein.

Ein Verpflichtungskredit von 600'000 Franken ist geplant

Der Einwohnerrat entscheidet am 27. Oktober 2022 über den Verpflichtungskredit von 600'000 Franken zuzüglich teuerungsbedingten Mehrkosten.

Der Bahnhof Lenzburg soll im Rahmen des Entwicklungsrichtplans an das erhöhte Verkehrsaufkommen und neuen Gegebenheiten angepasst werden.

Im südlichen Bereich der neu geplanten Personenunterführung Ost verläuft die bestehende Kanalisationsleitung aus den 1970er-Jahren.

Um die neue Personenunterführung zu realisieren, muss diese Kanalisation verlegt werden.

Leitung soll verschoben werden

Als langfristige und zukunftsfähige Lösung hat sich die Verlegung des gesamten Leitungsabschnitts von der Murackerstrasse bis zur Augustin Keller-Strasse erwiesen.

Die neue Linienführung verläuft zu einem grossen Teil unter dem bestehenden Trassee der Seetalbahn.

Mit deren Verschiebung wird die Lage der neuen Kanalisation zukünftig nur noch beim geplanten Bahnübergang der Seetallinie gekreuzt.

Die neue Kanalisationsleitung soll im hydraulischen Pressrohrvortriebsverfahren ausgeführt werden.

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