Das Projektteam und der Steuerungsausschuss für das Schulmodell Langnau werden aufgelöst. Die Arbeitsgruppe erweitert und gestärkt.
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Eine Lehrperson an der Tafel (Symbolbild) - Keystone

Der Gemeinderat hat sich im Nachgang der Parlamentssitzung vom 01. März 2021 intensiv mit dem weiteren Vorgehen in der Frage der Schulmodellwahl befasst. Er ist angesichts der festgefahrenen Situation zum Schluss gekommen, die Weiterarbeit am Projekt in einem einzigen Gremium zu konzentrieren: Das Projektteam und der Steuerungsausschuss werden aufgelöst, dafür wird die Arbeitsgruppe gestärkt und erweitert.

Hier sollen künftig neben drei Mitgliedern des Gemeinderats und dem Gesamtschulleiter zwei Personen aus der Schulkommission sowie je eine Vertreterin/ein Vertreter des Real- und des Sekundarschulkollegiums mitarbeiten.

Der Arbeitsgruppe kommt die Aufgabe zu, die relevanten Unterlagen zuhanden des politischen Prozesses aufzubereiten. Der Gemeinderat bedankt sich an dieser Stelle bei Projektleiter Hansueli Hofmann und beim externen Berater, Jörg Kalt, für die geleistete Arbeit und ihren grossen Einsatz.

Der gemeinderätliche Entscheid über die künftige Weiterarbeit wurde den Lehrerinnen und Lehrern der Schule Langnau heute Mittwoch anlässlich eines abschliessenden Workshops von Gemeindepräsident Walter Sutter, Ressortvorsteherin

Renate Strahm, Gemeinderat Niklaus Müller und Schulkommissionsmitglied Jacqueline Koeninger eröffnet und begründet. An diesem Workshop hatten alle anwesenden Lehrpersonen die Gelegenheit, zu den Modellen 3b und 4 Stellung zu nehmen und sich zu positionieren. Die Stellungnahmen der Lehrerinnen und Lehrer werden – zusammen mit den weiteren vom Parlament geforderten Grundlagen – zuerst der

Schulkommission und anschliessend dem Gemeinderat dienen, einen Antrag zuhanden der jeweils nächsten Instanz zu formulieren. Der abschliessende Entscheid zur Frage des Schulmodells obliegt dem Parlament. Für weitere Auskünfte stehen Gemeinderätin Renate Strahm und Gemeindepräsident Walter Sutter zur Verfügung.

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