Der FC Langenthal II gewann im Heimspiel gegen Grafenried mit einem deutlichen 5:1-Sieg.
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Ein Spieler trifft einen Fussball. - AFP

Wenn sich ein Team in fast schon beneidenswerter Verfassung befindet, dem darf ruhig gesagt werden, dass dies der optimale Zeitpunkt ist, mit breiter Brust gegen einen Gegner anzutreten, welcher eigentlich rein gar nichts zu verlieren hatte. Die Langenthaler gingen bereits nach sechs Minuten durch einen platzierten Flachschuss von Hausic in Führung. Die Reaktion der Gäste folgte, doch die Platzherren liessen dies nicht zu.

Lanz schoss übers Tor. In der 11. Minute musste Goalie Steven Morf das einzige Mal beim Spiel mit zwei blitzsauberen Paraden Torgelüste von Knuchel zunichtemachen. Grafenrieds Kapitän Hausammann konnte mit einem direkt verwandelten Freistoss ausgleichen. Kaum angespielt, schoss Lanz die Einheimischen noch in der gleichen Minute wieder in Führung. Es kam drei Zeigerumdrehungen noch besser für die Oberaargauer.

Sehenswert erhöhte Pfister auf 3:1. Damit war die frühe Vorentscheidung bereits gefallen. Gleichzeitig fiel die Dominanz der Platzherren noch gravierender aus. Dies führte in der 39. Minute zum «Tor des Tages». Pfister bewies grosse Übersicht und düpierte Goalie Gasser, welcher zu weit vor seinem Tor stand, mittel gefühlvollem Heber. Kurz vor der Pause vermochte Lanz Goalie Gasser nicht in Verlegenheit zu bringen.

Langenthal liess nichts anbrennen

Wer zu Beginn von Durchgang zwei meinte, die Auferstehung der Grafenrieder würde nun einsetzen, sah sich gewaltig getäuscht. Langenthal II agierte dauernd mit Leidenschaft, spielte zudem zu leger und zu unpräzis. Im Gegensatz präsentierte sich der Gegner als chancen- und ideenlos. Kurz vor Ablauf der ersten Stunde prüfte der eingewechselte Tim Rochel die Reflexe von Keeper Gasser.

Sein Gegenüber verbrachte einen geruhsamen Abend. Dreizehn Minuten vor dem regulären Ende schloss der eingewechselte Musliu eine gelungene Kombination der Platzherren erfolgreich zum 5:1 ab. Danach liess sich Vukovic noch in die Kartei der Sünder eintragen, als dieser eine Top-Chance vergeigte. Abschliessend blieb es beim bereits feststehenden Endresultat.

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