FC Langenthal bezwingt Muttenz dank starker Teamleistung
Der FC Langenthal setzt sich in einem intensiven 1.-Liga-Duell mit 2:1 gegen Muttenz durch. Ein starker Joschua Neuenschwander sichert den Sieg.

Wie der FC Langenthal mitteilt, erwies sich der SV Muttenz, wie schon in den vergangenen Duellen, als überaus unbequemer und spielstarker Gegner, welcher nach Ballgewinnen unglaublich schnell umschaltet und konsequent den Weg zum gegnerischen Tor sucht.
Schlussendlich wurde zwar kein Torspektakel daraus, wie beim letzten Besuch der Baselbieter, als es am Ende 3:3 auf der Anzeigetafel stand. Aber spielerisch und technisch konnten beide Teams glänzen und es war ein 1.Liga-Spiel auf hohem Niveau.
Einziger Kritikpunkt, welcher sich beide Mannschaften gefallen lassen müssen, ist die Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Nach 15 absolvierten Spielminuten, hätte es gut und gerne schon zwei bis drei Mal einschlagen können. Eine gut getimte Flanke von Pechvogel Yanick Hochuli, verpasste Blendon Berisha nur haarscharf und der letztjährige Goalgetter M'Vondo-Ze verpasste die Führung ebenfalls aus bester Position.
Aber auch die Gäste hatten in Person vom Ex-Langenthaler Joris Freyenmuth, und später von Abiran Sambasivam zwei tolle Möglichkeiten das Skore zu eröffnen. Die beste Option zum Führungstreffer hatte schliesslich nach 32 Minuten, Gino M'Vondo-Ze per Foulelfmeter. Dieser war aber ungenau getreten und verpasste sein Ziel bei Weitem.
Muttenz macht dem FCL das Leben schwer
Allgemein hat der letztjährige Topp-Kanonier, in dieser Saison etwas Ladehemmungen. Aber jeder Stürmer durchlebt einmal solche Phasen. Es gilt für den Stürmer, weiter hart an sich zu arbeiten, an sich zu glauben und dann wird Gino schon bald wieder auf der Torschützenliste erscheinen.
Aber insgesamt machte Muttenz dem FCL das Leben sehr schwer, lief den ballführenden Akteur sehr hoch an und liess somit wenig Zeit und Raum für offensive Entfaltung. Trotzdem kamen die Gelb-Blauen vor der Pause noch zum Führungstor, als Captain Mehmet Yigit sich ein Herz fasste und den Ball ins lange Eck zirkelte.
Mit guten Trainings-Leistungen hatte sich Yanick Hochuli seinen Startelf-Einsatz verdient, musste aber leider noch vor der Halbzeit verletzt wieder vom Platz.
Neuenschwander hält den FCL auf Siegeskurs
Bevor Muttenz nach einer Stunde zum Ausgleich kam, hätte Langenthal durch Yannis Studer und Blendon Berisha, eigentlich das 2:0 machen müssen. Wer die Tore nicht macht, kassiert sie halt. So traf Sebastijan Miljanovic per Kullerball, welcher unglücklich abgefälscht den Weg ins Netz fand, zum 1:1.
Das Heimteam regierte aber stark und nur wenige Minuten danach, lag Langenthal wieder vorne. Dies nach einem bilderbuchmässigen Kopfballtor von Abwehrturm Gregori Anliker. In der Schlussviertelstunde machte Muttenz noch einmal arg Druck, schnürte die Langenthaler phasenweise ein wie im Eishockey-Powerplay.
Dank einer solidarischen und kämpferischen Teamleistung, bei der jeder Akteur bereit war, für den anderen zu arbeiten, auch dank etwas Glück, aber vor allem dank einem überragenden Joschua Neuenschwander im FCL-Tor, blieben die drei Punkte erneut auf der Rankmatte.
Vor allem die Muttenz-Stürmer Kasim Kirilmaz, welchen ich euch bei der Vorschau zum Spiel kurz vorgestellt hatte, sowie auch Torschütze Miljanovic, dürften vergangene Nacht Alpträume mit «Josh» in der Hauptrolle, als Goalie mit zehn Armen, gehabt haben.









