Wie der Verein FC Langenthal berichtet, verlieren die Langenthaler das Testspiel gegen den FC Black Stars mit 1:3.
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Der FC Langenthal im Spiel gegen den FC Black Stars - André Grossenbacher
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Die 1:3-Niederlage gegen die Black Stars darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass Cheftrainer Willy Neuenschwander bis zum Meisterschaftsstart am 6. August 2022 gegen den Thuner Nachwuchs noch einiges an Arbeit zu verrichten hat. Die Gäste waren in Sachen «Effizienz» den Gastgebern immer eine Nasenlänge voraus.

Mit gutem Offensivpressing begann der FC Langenthal den zweitletzten Test vor dem Saisonstart. Beide Teams schenkten sich bei hohen Temperaturen rein gar nichts. In der zehnten Minute zwang Lässer Torhüter Oberle zu einem Big-Save. Auf der Gegenseite vergabe Shilova aus guter Position. Beidseits war deutlich anzumerken, dass es noch an der nötigen Matchpraxis fehlt. Das heisst die eingesetzten Spieler produzierten noch zu viele Ballverluste respektive individuelle Fehler.

Nach 24 Minuten testete Stürmer Pergjoka die Reflexe von Neo-Goalie Pergjoka. Der gleiche Offensivakteur überwindet den Langenthaler Keeper in der 29. Minute zur 1:0-Führung der Gäste. Nur gerade zwei Minuten später doppelte Tobias Mumenthaler nach.

Dabei zeigte sich deutlich auf Seiten der Oberaargauer, dass viele Zuordnungsprobleme zu beheben sind. Nach 34 Minuten fiel bereits der dritte Treffer für die Gäste durch Fazlija. Kurz vor der Pause prüfte Karakurd Black Stars Goalie Oberle.

Langenthals Ehrentreffer erst in der Nachspielzeit

Trotz dem klaren Resultat nach 45 Minuten blieb die Partie auch in Durchgang zwei, trotz den vielen Einwechslungen, spannend und unterhaltsam. Dabei versuchte Langenthals Cheftrainer Willy Neuenschwander mit drei Auswechslungen, gepaart mit einer Systemanpassung, dem eigenen Team neuen Schwung zu bringen. Dies nahm sich Kovac in der 53. Minute besonders zu Herzen. Dieser musste zur Kenntnis nehmen, dass Goalie Oberle noch nicht zu bezwingen war.

Die Partie wogte hin und her. Torschütze Pergjoka und auf der Gegenseite Skeraj vergaben gute Chancen. Noch immer warteten die Fans der Einheimischen auf dem ersten Treffer ihrer Lieblinge. Dank Verteidiger Scheidegger, welcher in der Schlussphase den Ball von der Linie kratzte, blieb es beim Dreitorerückstand. Dieser änderte sich in der kurzen Nachspielzeit. Labinot Haziri verwandelte einen Handspenalty sicher zum 1:3-Schlussresultat.

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