Wie der Bezirk Küssnacht angibt, sind die Arbeiten für die Anlage Luterbach seit einem Monat im Gang. Bauliche Herausforderungen erfordern spezielle Massnahmen.
Ausblick auf den Vierwaldstättersee in Küssnacht.
Ausblick auf den Vierwaldstättersee in Küssnacht. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel
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Mit dem Ersatzneubau der bestehenden Gebäude mit zehn Garderoben und Clublokal sowie einer neuen Parkieranlage mit 146 Parkplätze mit Kunstrasen erhält der Bezirk Küssnacht für seine wichtigen Sport- und Jugendvereine eine geeignete Infrastruktur.

Gleichzeitig werden die Hochwasserschutzdefizite im Bereich des Giessenbachs dank der neuen Anlage verbessert.

Instabiler Baugrund und Hochspannungsleitung

Im letzten Monat wurden der bestehende Kunstrasen sowie die alten Infrastrukturgebäude zurückgebaut. Aktuell wird die Tiefenfundation mittels Stahlbetonpfählen ausgeführt. Dabei werden über 400 Pfähle mit einer Gesamtlänge von mehr als 13 Kilometern verbaut.

Die Herausforderungen bei den Arbeiten sind der instabile Baugrund und die Hochspannungsleitung der Swissgrid, welche im Projektperimeter rund 20 Meter über Boden liegt. Es werden spezielle Massnahmen wie Sicherheitsabstände oder Erdung für die Spezialtiefbaugeräte vorgenommen.

Bitte Ausweichparkplätze benützen

Die Sportanlage Luterbach kann während der Bauarbeiten mit einigen Einschränkungen wie gewohnt weiter genutzt werden. Entsprechende Provisorien wurden für die Vereine eingerichtet.

Aufgrund der Bauarbeiten ist jedoch das Parkieren bei den Asylunterkünften und beim alten Infrastrukturgebäude grundsätzlich nicht mehr möglich. Ausweichparkplätze sind bei der Hohlen Gasse und der Rigihalle im Ebnet wenige Gehminuten entfernt vorhanden.

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