Wie der Verein FC Küsnacht mitteilt, endete das Spiel im Seederby gegen FC Stäfa 1895 2 mit einem Unentschieden 1:1.
FCK
FC Küsnacht - zVg
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Die favorisierten Küsnachter spielten gegen Aufsteiger Stäfa 2 pomadig auf und mussten sich mit einem 1:1 zufrieden geben. Es war seit geraumer Zeit der schlechteste FCK-Auftritt und der Punkt der Stäfner nicht unverdient.

Die ersten Minuten des Spiels liessen sanft erahnen, was folgen würde: Küsnacht befand sich die ersten zehn Minuten im Dornröschenschlaf, wobei dies der holden Weiblichkeit nicht gerecht würde: Es war gruselig. So konnte sich die Küsnachter Defensive nach fünf Minuten glücklich schätzen, nicht in Rückstand geraten zu sein, denn der ganze Verbund inklusive Torhüter durfte sich glücklich schätzen, dass der jugendlich wirkende Schiedsrichter das Gegentor aberkannte.

In der achten Minute war es trotzdem so weit und sinnbildlich dafür, dass es ein Eigentor war: Tlili lenkte das Spielobjekt ins eigene Tor. Ab der 20. Minute schien sich das Spiel zu drehen, denn das Heimteam erspielte sich Chancen im Minutentakt, aber ein Tag nach dem Zürcher Knabenschiessen flogen die Tontauben zu hoch, war der stramme Max flügellahm oder schlicht das Schiesspulver feucht. Der Ball wollte nicht ins Tor oder der gegnerische Torhüter rettete mirakulös.

Ausgleich in der zweiten Halbzeit

Es wäre verfehlt, der Mannschaft gegenüber bezüglich Einsatzbereitschaft den Mahnfinger zu erheben. Irgendwie fehlte der jungen, talentierten Equipe die ordnende Hand auf dem Spielfeld. In der 68. Minute wurde die Feldüberlegenheit trotzdem noch belohnt: Joel Vásquez erzielte nach 68 Minuten aus dem Gewühl heraus den Ausgleichstreffer.

Dieser war verdient, das Frohbergteam kämpfte aber aufopferungsvoll und die Küsnachter wussten kein Rezept. Nachhaltig wird dieser Abend nicht in der Erinnerung haften bleiben.

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