ARA-Projekt kostet 3,36 Millionen mehr
Der Gemeinderat Küsnacht genehmigt für den Zusammenschluss der ARA Zumikon mit der ARA Küsnacht-Erlenbach Mehrkosten von 3,36 Millionen Franken.

Wie die Gemeinde Küsnacht mitteilt, sind die Gemeinden Küsnacht, Erlenbach und Zumikon für die Reinigung des Abwassers in einem Zweckverband organisiert. Im Jahr 2007 wurde beschlossen, die Gemeinde Zumikon aus wirtschaftlichen und ökologischen Gründen an die Abwasserreinigungsanlage (ARA) Küsnacht-Erlenbach anzuschliessen.
Die Stimmberechtigten an der Urne genehmigten dafür einen entsprechenden Baukredit. Für die Umsetzung des Zusammenschlusses waren die Teilprojekte Ausbau ARA mit Landkauf, Kleinwasserkraftwerk, Rückbau Zumikon, Ableitung ARA Zumikon mit Entlastungskanal Küsnacht Gemeindehaus, Vorinvestition Hochbau, Einkauf Küsnachterberg in ARA KEZ sowie Einkauf Zumikon in ARA KEZ erforderlich.
Mehrkosten bei Infrastrukturprojekt genehmigt
Die Planungen zum Bauprojekt begannen 2008, die letzten baulichen Massnahmen konnten 2022 abgeschlossen werden. Die lange Zeitdauer entstand durch diverse Rechtsverfahren und bauliche Verzögerungen beim ARA-Ausbau sowie beim Kleinwasserkraftwerk.
Bei den Teilprojekten mit Bauausführungen entstanden infolge Rechtsverfahren (Rekurse), Projektänderungen, Umsetzungsdauer, doppelter Spühlbohrung, neuer gesetzlicher Vorgaben, überalterter Anlageteile und baulicher Probleme Mehrkosten von Total 3'355'175,11 Franken exklusive Mehrwertsteuer.
Der Gemeinderat hat die Schlussabrechnung vorbehältlich der Genehmigung der Gemeindevorstände der weiteren Verbandsgemeinden über 33'138'175,11 Franken exklusive Mehrwertsteuer mit Mehrkosten über alle Teilbereiche von 3'355'175,11 Franken exklusive Mehrwertsteuer gegenüber dem Kredit von 29'783'000 Franken exklusive Mehrwertsteuer genehmigt.
Weiter hat er den entsprechenden Nachtragskredit als gebundene Ausgabe zulasten der Investitionsrechnung bewilligt.









