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    6:5-Kantersieg: Junge Küsnachter bezwingen Beringen

    FC Küsnacht
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    Goldküste,

    Wichtiger Befreiungsschlag: Trotz eines späten Zwei-Tore-Rückstands bezwingt der ersatzgeschwächte FC Küsnacht den FC Beringen auswärts am Ende mit 6:5.

    FC Küsnacht
    Vincenzo Togni (Nr.2) trug entscheidend zum Spektakel der FC Küsnacht Herren 1 bei. - Florian A. Lehman

    Der FC Beringen und der FC Küsnacht haben im Abstiegsknüller eine Vorstellung geboten, die in die Annalen beider Vereine eingehen wird. Wie der FC Küsnacht berichtet, deutete noch in der ersten Halbzeit alles auf eine mehr oder weniger normale Fussball Partie hin.

    Die stark ersatzgeschwächten Seebuben erwischten den besseren Start und schlossen ihre Aktionen in der Offensive erstaunlich effizient ab. Andri Holenweger schob früh zum 1:0 ein, Danyil Lytovchenko, der sich im FCK-Dress immer wohler fühlt, traf nach 17 Minuten überlegt zum 2:0 für die Gäste.

    Die zahlreich erschienenen Supporter aus dem Kanton Zürich rieben sich verwundert die Augen. Doch wie schon gegen Herrliberg gaben die jungen Küsnachter das Spieldiktat wieder aus der Hand. Kurz vor der Pause traf der flinke und clevere Ex-Profi Luca Tranquilli zum 1:2.

    Turbulente Schlussphase mit sechs Toren

    Achterbahn nach der Pause! Nach dem Tee verlor der FCK immer mehr die Konzentration, individuelle Fehler schlichen sich ein. Innerhalb von nur 120 Sekunden drehten die Einheimischen durch Yannis Weber und Tranquilli die Partie. Nach diesem Doppelschlag fingen sich die Küsnachter wieder auf, und Vincenzo Togni, der Mann, der immer 120 Prozent Einsatz auf dem Platz zeigt, erzielte auf souveräne Weise den Ausgleich zum 3:3.

    Aber nun fing das Drama (oder Spektakel) erst richtig an. Nur wenige Zeigerumdrehungen später führte der FCB erneut und als Tranquilli – wer denn sonst – mit einem perfiden und genauen Lob aus dem Mittelfeld FCK-Goalie Sven Sokolovic erwischte (81.), stand es 5:3 für die Gastgeber.

    Doch das junge Küsnachter Team steckte nicht auf, gab sich nicht auf. Leopold Gazic schoss nur zwei Minuten später den Anschlusstreffer, die Hoffnung der Gäste-Delegation keimte wieder auf. Und wie Gazic traf auch Javen Richterich in der Nachspielzeit (90. + 2.).

    Junges Team zeigt grosse Moral

    Der Topscorer der B-Junioren traf herrlich zu seinem ersten Tor im Fanionteam, dem 5:5. Aber der Gipfel dieses Fussball-Dramas war noch nicht erreicht. Nur eine Minute später versenkte der unermüdliche Togni das Arbeitsgerät klug und überlegt zum 6:5 ins Netz.

    Beringens Abwehr war dem Druck des FCK nicht mehr gewachsen. Ein dickes Lob für dieses junge Team. Es sind drei wichtige Punkte im Abstiegskampf für den FCK.

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