Wie der Verein HC Kriens-Luzern mitteilt, besiegt der HCKL die ambitionierten Winterthurer Gäste verdient mit 29:25.
Handball (Symbolbild)
Handball (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/AP/HERIBERT PROEPPER
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Gegen 1000 Zuschauer wollten mit dabei sein, als Heimkehrer Andy Schmid mit seiner neuen Mannschaft erstmals um Punkte kämpfte – und das Kommen sollte mehr als belohnt werden.

Das Grüezi seitens des Luzerners hatte es in sich und fiel wuchtig aus. Gleich viermal netzte der Ausnahmekönner in der Startphase ein und legte zusammen mit Rok Zaponsek im HCKL-Kasten das Fundament für den weiteren Verlauf der mit grosser Spannung erwarteten Affiche zwischen dem letztjährigen Play-off-Finalisten und dem Innerschweizer Gastgeber, der in dieser Saison viel Qualität in die Waagschale wirft.

HCKL ging mit 15 Treffern in die Pause

Die Partie nahm sehr schnell an Fahrt auf, 4:0 zeigte die Matchuhr nach neun Minuten. Das Passspiel funktionierte, und die Achse Schmid/Sipic bot Spektakel durch die Mitte. Fast die Hälfte aller HCKL-Treffer steuerte das Duo am Ende zum Sieg ein.

Pfadi fand erst nach einer Viertelstunde ins Spiel, auch begünstigt durch eine Phase der Platzherren, die in eine Art Verwaltungsmodus schalteten. Prompt schmolz der Vorsprung in der 20. Minute bis auf eine Einheit.

Ramon Schlumpf und Dimitrij Küttel gaben die richtige Antwort in Form von Toren, auch Ammar Idrizi reüssierte rechts aussen. Den vermeintlichen Schlusspunkt eines phasenweisen begeisternden ersten Umgangs setzte Fabian Böhm mit dem 15 Treffer der Blauweissen.

Einzig Kevin Jud konnte sich mit dem Vier-Tore-Vorsprung der Luzerner nicht abfinden und setzte der ersten Halbzeit mit seinem von der Sirene begleiteten Tor das tatsächliche Ende. Die ersten 30 Minuten waren aber auch die von Rok Zaponsek, der mit seinen Interventionen das bereits orange Goalietrikot überstrahlte und immer wieder Szenenapplaus erntete.

Souveräner HCKL Start-Ziel-Sieg

Auch nach dem Pausentee griffen Spielmacher Schmid und Kreisläufer Sipic wieder in die Zauberkiste und liessen den Vorsprung auf vier Tore anwachsen. Das 20:15 von Milos Orbovic versprühte gar eine beruhigende Wirkung. In der Folge hatte der HC Kriens-Luzern alles im Griff und kotrollierte das Geschehen. Keine drei Minuten benötigten Schmid/Sipic für weitere drei Luzerner Tore.

Eine Viertelstunde verblieb den Zürchern noch, um die Niederlage abzuwenden. Die Routine in den Reihen der Innerschweizer liess jedoch nicht mehr viel zu. Der letzte Treffer war Milos Orbovic vergönnt, der immer besser in Fahrt kommt und unter brandendem Jubel für das 29. Tor der Blauweissen sorgte.

«Ein Startspiel ist nie einfach, und der Druck war gross. Aber wir können mit der heutigen Leistung sehr zufrieden sein», meinte ein glücklicher Peter Kukucka nach dem wichtigen Startsieg gegen die Zürcher Traditionsmannschaft.

«Ein grosser Dank geht auch an unser fantastisches Publikum», zollte Capitano Ramon Schlumpf den Anwesenden zu Recht ein Kompliment, die in der Tat eine Partie vorgesetzt bekamen, die in vielerlei Hinsicht Lust auf mehr macht.

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