Obernauerstrasse: Zweite Etappe startet 2026
Im Mai 2026 startet in Kriens die zweite Bauetappe der Obernauerstrasse. Der Ausbau bringt mehr Verkehrssicherheit sowie einen schnelleren öffentlichen Verkehr.

Wie die Stadt Kriens mitteilt, konnte im Rahmen der Vollsperrung des Rängglochs der erste Abschnitt der Obernauerstrasse, von der Einmündung Südstrasse bis zum Knoten Hergiswald, realisiert werden. Voraussichtlich im Mai 2026 starten nun die Bauarbeiten im zweiten Abschnitt der Obernauerstrasse, zwischen dem Zentrum Kriens und der Einmündung Südstrasse.
Mit dem Projekt wird der gesamte Strassenabschnitt erneuert und gemäss aktuellen Normen ausgebaut. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den öffentlichen Verkehr zu beschleunigen und den Fuss- und Veloverkehr attraktiver zu gestalten.
Durch die Massnahmen sollen insbesondere die Verlustzeiten für den öffentlichen Verkehr reduziert und die Zuverlässigkeit der Reisezeiten verbessert werden. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis im Frühsommer 2028. Detaillierte Informationen, unter anderem zur geplanten Verkehrsführung, werden zeitnah veröffentlicht.
Mehr Platz für Hochwasserschutz und Langsamverkehr
Die heutige Abflusskapazität des Krienbachs ist ungenügend. Um das Siedlungsgebiet langfristig vor Überschwemmungen zu schützen, wird das Gerinne ausgebaut und vergrössert.
Dadurch kann der Lebensraum im Bach ökologisch aufgewertet und vielfältiger gestaltet werden. Die Massnahmen erfordern zusätzlichen Raum. Entlang des Krienbachs müssen deshalb einzelne Bäume und Sträucher gerodet werden.
Rodungen sind auch im Zusammenhang mit den geplanten Verbesserungen an der Strasseninfrastruktur notwendig, insbesondere für die Ergänzung und Verbreiterung der Gehwege entlang der Obernauerstrasse.
Frühe Rodungen zum Schutz der Vogelwelt
Obwohl die Bauarbeiten erst im Frühsommer 2026 starten, erfolgen die Baumfällungen bereits im Februar. Der frühe Zeitpunkt ist bewusst gewählt, da die Bäume in den Wintermonaten nicht als Brutplätze genutzt werden. Dadurch kann die Brut- und Nistzeit der Vögel geschützt werden.
Nach Abschluss der Bauarbeiten werden die entfernten Bäume ersetzt oder durch gezielte ökologische Ersatzmassnahmen kompensiert. Vorgesehen sind standortgerechte Pflanzungen sowie Massnahmen zur Förderung der Biodiversität. Ziel ist es, langfristig wertvolle Lebensräume zu sichern und die ökologische Qualität des Gebiets nachhaltig zu stärken.










