Sicherheitsfällungen entlang des Geisslibachs

Entlang des Geisslibachs mussten kranke und brüchige Bäume gefällt werden, um die Sicherheit der Fussgänger auf den beiden Uferwegen zu gewährleisten.

Diessenhofen
Diessenhofen im Kanton Thurgau. (Symbolbild) - keystone

Wie die Stadt Diessenhofen mitteilt, mussten entlang des Geisslibachs verschieden Bäume geschlagen werden, um die Sicherheit für die Fussgänger gewährleisten zu können. Simon Bühler, Mitarbeiter im Werkhof, nahm zusammen mit dem Revierförster Tim Luttmann einen Augenschein über die Gesundheit des Gehölzes am Geisslibach im Abschnitt Viadukt bis Rottmühle vor.

Entlang des Bachs verlaufen in diesem Bereich zwei Fusswege. Dabei stellten sie fest, dass viele Bäume krank, geschwächt und brüchig sind. Damit stellen diese eine Gefahr für die Fussgänger dar.

Ein grosser Teil des ausgeschiedenen Perimeters ist als Wald eingezont, weshalb der Beizug des Försters unumgänglich war. Mit ihm wurde die Situation kritisch begutachtet und die zu fällenden Bäume markiert. Vorgängig musste aber auch mit weiteren involvierten Personen das Gespräch gesucht werden.

So mussten die Landeigentümer, das Amt für Umwelt sowie der Fischereiaufseher kontaktiert werden. Für die Ausführung der Arbeiten mussten die Laichperioden der Fische, Brut- und Setzzeiten berücksichtigt werden.

Fällarbeiten Anfang 2026 gestartet

In einem Situationsplan wurden sämtliche Problembäume aufgenommen und die praktische Umsetzung mit einem Forstunternehmer besprochen.

Anfang Januar 2026 konnten die Arbeiten mit dem Forstunternehmen «Rauber Landschaftspflege» ausgeführt werden. Während der Fällaktion wurden die Einschätzungen bestätigt. Viele Eschen wiesen die Eschenwelke auf, welche durch einen Pilz verursacht wird und das Absterben des ganzen Baumes zur Folge hat.

Viele Schwarzerlen waren von einem anderen Pilz befallen, wodurch das Holz brüchig und die Qualität erheblich beeinträchtigt wurde. Der grösste Teil der anfallenden Holzmenge kann als Energieholz in Form von Hackschnitzeln verwendet werden.

Die Arbeiten dauerten rund eineinhalb Wochen. Dank des Kompetenzen unseres Werkhofmitarbeiters und gelernten Forstwartes,  konnten die Arbeiten massgeblich unterstützt und damit die Kosten gesenkt werden.

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