In der Region Kreuzlingen wurde am Donnerstag, 25. November, eine Frau von Kriminellen mit der «Falsche Polizisten»-Masche betrogen.
Kantonspolizei Thurgau
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Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau meldete sich am Donnerstagvormittag ein Mann telefonisch bei der 73-jährigen Frau. Dieser gab sich als Polizist aus und behauptete, dass man Mitglieder einer Verbrecherbande verhaftet und bei diesen Daten über sie gefunden hätte.

Der Anrufer brachte die Frau dazu, für eine angebliche polizeiliche Spurensicherung Geld bei der Bank abzuheben und im Briefkasten zu deponieren.

Das Geld wurde von unbekannten Personen abgeholt. Die Deliktsumme beläuft sich auf mehrere Tausend Franken.

Verhaltensempfehlungen der Kantonspolizei Thurgau:

– Echte Polizisten werden niemals die Übergabe von Geld oder Wertsachen verlangen.

– Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen.

– Überprüfen Sie, ob es sich um einen echten Polizisten handelt. Beenden Sie das Gespräch (Hörer aufhängen!), rufen Sie die Notrufnummer 117 an, lassen sie sich mit ihm verbinden und fragen sie nach dem Sachverhalt. Die Betrüger sprechen Schweizerdeutsch oder Hochdeutsch.

– Lassen Sie sich nicht durch Telefonnummern auf Ihrem Telefondisplay in die Irre führen. Es ist technisch einfach möglich, die Nummer des Anrufenden zu verändern.

– Im Telefonbuch ist vielfach der volle Name der Geschädigten zu finden. Wenn dieser auf eine ältere und allenfalls alleinstehende Person hindeutet, ist das für die Betrüger interessant. Überlegen Sie, ob für Sie auch eine Abkürzung (beispielsweise «E. Muster» anstatt «Elisabeth Muster») möglich wäre.

– Machen Sie ältere Personen in der Verwandtschaft oder in ihrem Bekanntenkreis auf diese Betrugsmasche aufmerksam.

Mehr Präventionstipps und Infos gibt es auch auf der Webseite www.telefonbetrug.ch der Kantonspolizei Zürich.

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