Maurer kehrt mit viel Erfahrung nach Floorball Köniz zurück
Nach Jahren in Schweden und Winterthur kehrt Manuel Maurer zu Floorball Köniz zurück – mit viel Erfahrung, starken Zahlen und grossen Ambitionen.

Wie Floorball Köniz mitteilt, zog es Manuel Maurer nach dem zweiten Meistertitel in der Saison 2020/2021 mit Floorball Köniz Bern nochmals in die beste Liga der Welt, wo er bereits in der Saison 2018/2019 und kurz während der Pandemie 2020/2021 für das SSL-Spitzenteam Växjö Vipers spielte.
In den letzten drei Jahren in Schweden kam er in insgesamt 134 Spielen auf starke 236 Skorerpunkte (110 Tore, 126 Assists). Er kann sicherlich von sich selbst behaupten, sich im grossen Unihockeyland durchgesetzt und einen Namen gemacht zu haben.
Maurer zu seinem Auslandabenteuer: «Vier Jahre SSL spielen zu dürfen mich dort mit den Besten der Welt messen zu dürfen, war eine riesige Erfahrung. Ich konnte gute Leistungen abrufen und hatte eine persönlich erfolgreiche Zeit, worauf ich auch sehr stolz bin.»
Rückkehr anders als geplant
Seine Rückkehr in die Schweiz vor zwei Jahren haben sich die Könizer Verantwortlichen natürlich anders vorgestellt. «Klar hätten wir uns gewünscht, dass Mänu wieder in zurück zu uns gekommen wäre», sagt Sportchef Heinz Zaugg.
Verschiedene, nachvollziehbare Gründe liessen ihn aber anders entscheiden und nach Winterthur ziehen. «Das haben viele in Köniz nicht verstanden», gibt Heinz Zaugg zu, «für mich persönlich war es aber kein Problem.»
Auch in Winterthur hat er mit guten Skorerwerten (60 Spiele, 71 Punkte) dazu beigetragen, dass sich der HCR nach vielen Jahren mit dem Cup-Sieg 2025 wieder einen Titel krallen konnte.
Erfahrung aus Nati und Ausland
Auch international hat der 32-jährige Maurer einen grossen Erfahrungsschatz. Als Schweizer Nationalspieler hat er bis heute 120 Spiele absolviert (151 Punkte, 88 Tore, 63 Assists).
Maurer zu seinem Status in der Nati: «Ich war jetzt seit der WM 2024 nicht mehr dabei und weiss noch nicht, wie die Planung für die WM im Dezember in Finnland aussieht. Ich hatte letztes Jahr Mühe, an mein gewohntes Niveau anzuknüpfen und hatte deshalb auch keine Erwartungen. Wenn ich meine Performance wieder steigern kann, bin ich aber zuversichtlich, dass ich für die Nati wieder ein Thema werde. Dies wäre mir eine grosse Ehre!»
Nun kehrt er mit einem prall gefüllten Erfahrungsrucksack zurück zu seinem Stammverein. «Nach fünf Jahren Absenz freue ich mich sehr auf viele bekannte Gesichter, auch wenn die meisten davon nicht mehr Teamkollegen sein werden. Ich bin immer noch sehr ambitioniert und möchte mit dem Team einen weiteren Schritt nach vorne machen!»











