Kölliken: E-Roller-Lenker stirbt nach Frontalkollision mit Auto
In Kölliken AG ist ein 83-jähriger E-Roller-Fahrer bei einem Zusammenstoss mit einem Auto tödlich verunglückt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Polizei klärt, warum der E-Roller-Fahrer die Safenwilerstrasse querte.
- Die Staatsanwaltschaft untersucht den Unfall, die Polizei sichert Spuren.
- Die Behörden sperrten die Strasse und unterbrachen den Zugverkehr stundenlang.
Am Freitag, kurz nach 14 Uhr, war eine 66-jährige Autofahrerin mit ihrem Smart auf der Safenwilerstrasse in Kölliken in Richtung Safenwil unterwegs. Zur gleichen Zeit war ein 83-Jähriger mit seinem E-Roller auf dem Radweg unterwegs und wollte mutmasslich die Safenwilerstrasse queren, um in die Mattenstrasse zu gelangen.
Dabei kam es zur frontalen Kollision zwischen dem Smart der 66-Jährigen und dem 83-Jährigen auf dem E-Roller. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der 83-Jährige mehrere Meter durch die Luft geschleudert. Er blieb bewusstlos in unmittelbarer Nähe zum Bahnübergang auf dem Boden liegen.
Drittpersonen begannen umgehend mit der Reanimation des 83-Jährigen. Trotz der sofortigen Hilfe verstarb er noch am Unfallort. Die Automobilistin blieb unverletzt.
Am E-Roller dürfte Totalschaden entstanden sein. Der Smart wurde stark beschädigt. Warum es zu dieser folgenschweren Kollision kam, ist derzeit noch unklar.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen
Die Kantonspolizei Aargau hat die entsprechenden Ermittlungen zur Klärung der genauen Unfallumstände aufgenommen. Die Spezialisten der Unfallgruppe führten die Spurensicherung vor Ort durch.
Die zuständige Staatsanwaltschaft hat eine entsprechende Untersuchung eröffnet. Der Automobilistin wurde der Führerausweis zuhanden desStrassenverkehrsamtes entzogen.
Die Strasse war bis kurz vor 20:30 Uhr für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr Kölliken richtete eine entsprechende Umleitung ein. Aufgrund der Nähe des Unfallorts zum Bahnübergang wurde der Zugverkehr bis um 20 Uhr eingestellt. Es standen Bahnersatzbusse im Einsatz.












